Gridenkarköpfe 3.031m

Das Wichtigste auf einen Blick

Höhenmeter Bergauf
🔋
1049 hm
Höchster Punkt
🞍
3031 m
Gehzeit Aufstieg
3:50 h
Streckenlänge
12.7 km
Schwierigkeit
🞽
Mittel
Ausgangspunkt:
Parkplatz Glocknerwinkel
Endpunkt:
Gridenkarköpfe (3.031 m)
Beste Jahreszeit:
JAN, FEB, MÄR

Anreise

Bushaltestellen
Kals a. G. Lucknerhaus
Parkplatz
Parkplatz Glocknerwinkel

Hütten/Almen

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Beschreibung

Die drei kleinen Gipfel der Gridenkarköpfe zählen zu den nördlichsten Dreitausendern der Schobergruppe. Sie liegen am Osttiroler Grenzkamm zum Bösen Weibele und sind ein lohnenswertes Tourenziel im Skitourengebiet Lucknerhaus. Auch wenn der erste Teil des Zustiegs mit der Skitour zum Bösen Weibele ident ist, bewegt man sich dann doch auf einer fast eigenständigen Tour. Während der Mittlere (3.007 m) den felsigsten Charakter aufweist, können der Südliche (3.031 m) und Nördliche Gridenkarkopf (3.020 m) über kurze, unschwierige Grate erstiegen werden. Ausgangspunkt ist das Lucknerhaus (1.920 m, großer Parkplatz). 200 Meter vor dem Gasthaus klären Wegtafeln die Anstiege zum Peischlach Törl/Böses Weibele bzw. der Glorer Hütte. Unsere Skispur führt über einen Karrenweg zur Niggl Alm. Bei Frühjahrssituation heißt es hier manchmal Skitragen. Es folgt ansprechendes Spitzkehrengelände über einen Waldrücken, bevor wir bei ca 2.200 m (kl. Hütte) über einen schmalen Bachgraben, den günstigsten Weg suchend, Richtung Peischlachtörl (2.490 m) streben. Achtung, die zu querenden Hänge sind steil (35°), nicht zu hoch angehen! Dieser Abschnitt ist die lawinentechnische Schlüsselstelle und darf nur bei sicheren Verhältnissen begangen werden. Nach der Traversierung in den Bachgraben nützen wir diesen, bis wir den ausgedehnten Boden des Peischlach Törls erreichen. Die Spur dreht nun nach Süden in den weiter führenden, einer „Half Pipe“ gleichenden Bachlauf. Bei Punkt 2.584 m (AV-Karte) wird das Gelände breiter und der Anstieg schwingt sich markant nach Osten entlang einer Mulde in ein „Sekundärtälchen“ unter unserem Tourenziel. Stets Richtung Südosten aufsteigend, peilen wir den schönen, wie mit einem Lineal gezogenen Nordwesthang (30°) unterhalb unseres Tourenziels an. Neuerliches Spitzkehrengelände bringt uns in die klaffende Scharte zwischen Mittleren und Südlichen Gridenkarkopf. Nach dem Skidepot geht es unschwierig über den Kamm zum Hauptgipfel. Vorsicht bei Überwechtung! Für die Besteigung des Nordgipfels queren wir am besten am Fuße des sterbenden Eisflecks nach Norden und steigen über die Flanke in die breite Scharte nordwestlich des Gipfels (Skidepot). Über den kurzen Gratrücken zum einsamen Steinmännchen. Abfahrt entlang der Aufstiegsspur.


Weitere Skitourentipps erhalten Sie in den Skitourenführern von Thomas Mariacher, hier erhältlich: www.grafikzloebl.at/verlag/buecher/

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