Debantgrat

Das Wichtigste auf einen Blick

Höhenmeter Bergauf
🔋
1670 hm
Höchster Punkt
🞍
3050 m
Gehzeit Aufstieg
7:30 h
Streckenlänge
15.2 km
Schwierigkeit
🞽
Mittel
Ausgangspunkt:
Debanttal – "Säge"
Endpunkt:
Debantgrat (3.052 m)
Beste Jahreszeit:
JAN, FEB, MÄR, DEZ

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Beschreibung

Die Besteigung des langgezogenen Gipfels des Debantgrats, auch als Viehkofel bekannt, spielt in der Kategorie der Skibergtouren und ist dem anspruchsvollen Geher vorbehalten. Als nordöstlicher Nachbar des Hochschobers ist der Südgipfel über Blockgelände relativ leicht zu ersteigen. Es spießt sich nur etwas beim Zugang zum Berg. Dieser ist alles andere als kurz. Seit nicht allzu langer Zeit trägt der Südgipfel des Debantgrats sogar ein von der Landjugend Gaimberg errichtetes Kreuz, welches weit in das Debanttal schaut. Ausgangspunkt ist das Debanttal, wenige Kilometer nördlich von Lienz. Die Zufahrt nach Nussdorf und weiter über ein schmales Sträßchen ins Debanttal erfolgt entweder von Lienz über die Liebherr Kreuzung oder direkt von der Ortschaft Debant. Je nach Schneelage ist der Güterweg vom Ende der Asphaltstraße (Gasthaus Säge, 1.100 m) bis kurz vor die Nussdorfer Brücke (1.460 m) einspurig befahrbar (Ketten). Sollte allerdings vorher schon Schluss sein, verlängert sich die Tour entsprechend. Der breite Fahrweg bringt uns nun in gleichmäßiger Steigung, vorbei am Sommerparkplatz Seichenbrunn, bis zur Lienzer Hütte (1.977 m, 1 ½ Stunden von der Brücke). Der Kessel wird weiter und wir durchschreiten den flachen Boden hinter der Unterkunft. Am Ende der Talsohle, etwas über 2.000 m, wendet sich die Skispur nach Westen und beginnt anzusteigen. Über kupiertes Gelände erreichen wir einen weiteren, flachen Boden auf ca 2.150 m. Stets Richtung Westen treffen wir auf einen nordseitigen, ungegliederten Steilhang (>30°), der sich von der Mirnitzschneid herabsenkt. Dieser ist oft lawinenbedroht und wird in seinem flachsten Bereich angegangen. Mitunter kann auch rechter Hand über weniger geneigte „Palfen“ ausgewichen werden. Es folgt ein kleiner Boden (ca 2.450 m), bevor sich die Skispur wieder nach Norden Richtung Schobertörl wendet. In dem versteckten Hochtal („Gartl“) betreten wir nach einem kurzen Hang eine Verflachung auf ca. 2.700 m. Während der Anstieg zum Hochschober links über steile Hänge bergwärts führt, peilen wir die markante Südflanke des Debantgrats an, der mittlerweile mit seinem markanten Gipfelkreuz ins Blickfeld rückt. Der Gipfelaufschwung wird meist rechts im flachsten Bereich erstiegen, wo wir nach einem kleinen Gratsattel unschwierig zum höchsten Punkt vordringen. Bei wenig Schnee kann auch direkt vom Schobertörl (2.905 m) über das Blockgelände (Stahlseil) des Sommerwegs angestiegen werden. Abfahrt entlang der Aufstiegsspur.


Weitere Skitourentipps erhalten Sie in den Skitourenführern von Thomas Mariacher, hier erhältlich: http://www.grafikzloebl.at/verlag/buecher/

 

 

 

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