Paragleiten in Osttirol

Osttirol aus der Luft erkunden

Lienzer Dolomiten 2.718 m

Die schroffen Zackengrate der Lienzer Dolomiten sind mehr ein Kletterparadies als ein Startgelände für den Paragleiter. Dennoch gibt es für den Erfahrenen Aeronauten einige faszinierende Flugmöglichkeiten. Insbesondere der Extrembewerb des Dolomitenmannes hat diese Gegend unter „Paralpinisten“ bekannt gemacht.

Keine offiziellen Startplätze, deshalb erhöhtes Risiko! Fachkundige Auskunft über Start-, Landeplätze, Flug und eventuelle Gefahren in den Lienzer Dolomiten gibt es in den Flugschulen der Umgebung.

Grosse Gamswiesenspitze 2488 Meter – Gipfelstart!

Steiler Rasenstartplatz im Zentrum der Lienzer Dolomiten Anstiege: entweder über Normalweg von der Kerschbaumer Alm (Schutzhütte 1902m) oder von Osten (Karlsbaderhütte bzw. Marcher Stein ca. 2000m) zum Einstieg der N-Wand der Kleinen Gamswiesenspitze über Schotterrinne zum Sattel zwischen Kleiner- und Grosser Gamswiesenspitze.

Hochstadel (2.680 m) - Hochstadelwiese (ca. 1.820 m)

Der Flug über die Hochstadel-Nordwand hinaus ist einfach atemberaubend. Mit ca. 1.400 m Höhe ist sie die dritthöchste Felswand der Ostalpen. Flug über die N-Wand nur vom Gipfel (2580m) oder der Ostflanke des Gipfels bei 2500 m = Dolomitenmann-Startplatz 1997). Alternative Startplätze weiter unten am Grat des Rudnig auf ca. 2200 m Höhe oder einfacher von der Wiesenspitze ca. 2200 m (Stadelwiese = Hüttenbereich).

Spitzkofel (2.718 m)

Direkt vom Gipfel ist ein Start zu riskant. Gestartet wird am Fuß des Gipfelaufbaus auf etwa 2.400 m in den steilen Hängen über dem Hallebachtal. Dies ist auch der Startplatz der Paragleiter beim alljährlich stattfindenden Dolomitenmann.

Laserzwand (2.614 m)

Von Lienz aus übermächtig - und doch haben beim Dolomitenmann ‘99 über 100 Paragleiter diesen Schritt getan. Faszinierendes Flugerlebnis bei sicheren Verhältnissen, am Schönsten im Herbst.

Hochstein 2.057 m

Der Hochstein ist das zweite Fluggebiet direkt über Lienz und teilt sich die Landeplätze mit jenen des Zettersfelds. Para Hochstein durch den ostgerichteten Starthang ist hier der frühest mögliche Einstieg in die Thermik möglich – besonders geeignet für Morgen- und Vormittagsflüge oder Flüge im Talwind sowie Ostwindlagen im Winter. Berühmt sind Bruno Girstmairs „Frühstücksflüge“ gegen 6.00 Uhr morgens an stabilen Sommertagen nach einem Frühstück auf der Hochsteinhütte. Interessant wären die Westflanken am Grat hinüber zum Bösen Weibele für ruhige Spätnachmittagsflüge. Jedoch muss entweder topgelandet werden oder im Pustertal.

Höhenunterschied

1.340 m 

Auffahrt

Ab Leisach auf der Pustertaler Höhenstraße, nach Bannberg und weiter über die Hochsteinstraße (Maut) zum Parkplatz. Von dort 5 Min. zur Hütte oder 10 Min. zum Startplatz.

Startplatz

O / SO, leicht, ca. 1.970 m, Waldschneise. Vom Parkplatz direkt waagrecht nach O bis zur Bergstation des Schleppliftes. Von dort noch 50 m absteigen (bis zum Windsack). Oder zuerst Aufstieg zur Hochsteinhütte (5 Min.) und dann Richtung O zum Startplatz. Bei Westwind und Nordwind von hier nicht starten zu versuchen! Leerotoren! Bei Westwind ist ein Start beim Hochstein-Kreuz möglich.

Landeplätze

  1. Postleite: (668 m), Hauptlandeplatz für GS und D ein Wiesenfeld, etwa 800 m östlich der Talstation. Genaue Skizze auf der Homepage der Flugschule Girstmair (www.flugschule-lienz.at). Kabel (Flugsimulatorseil) und Leitungen beachten. Talwind meist aus SO, Nordföhn aus W! 
  2. Camping Falken: (655 m), Wiesenfeld gegenüber vom Campingplatz. Idealer Landeplatz auch für Drachenflieger.

Zettersfeld 2.213 m

Die weiten Almwiesen über Lienz bieten eines der schönsten Panoramen Österreichs von den Lienzer Dolomiten zu den Drei Zinnen bis hin zu den vergletscherten Gipfeln der Tauern. Als altes Segelflugparadies wird Lienz im Sommer nicht nur von Gleitschirmfliegern besucht. Starker Flugverkehr weist die Richtung zwischen Tauern, Dolomiten und Kärnten, wo die Luftstraßen der XC Fans kreuzen!

Höhenunterschied

710 m - 1.550 m

Startplätze

  1. Ebnerfeld: (1.420 m), SO-SW, mittel, Waldschneisenstart, liegt etwas weiter und höher als Kollnig an derselben Straße. Gefahr bei Seitenwind, nur mit Auto erreichbar, liegt direkt neben der Straße, ideal für Starrflügler
  2. Steiner Mandl: (2.200 m), SO-SW, einfach, GS und D (keine Sicht zum Landeplatz) Drachenflieger: Einseilumlaufbahn und Vierersesselbahn transportieren nur „2 Meter Drachen“. Auffahrt auch mit Auto möglich (Mautstraße) bis Bergstation (1.800 m) anschl. muss der Drachen ca. 10 Minuten getragen werden. Achtung: Auf Höhe Bergstation Einseilumlaufbahn keine Startmöglichkeit. Für Paragleiter gibt es am Steiner Mandl zwei Startplätze west und ostseitig Panoramarestaurant Steinermandl. Am Startplatz Steiner Mandl ist Windsack und Toilette vorhanden. Während der Revisionszeiten besteht die Möglichkeit mit Taxi Xander die Startplätze zu erreichen - für GS und D.
  3. Panoramaköpfl: (ca. 2.200 m), SO-SW, einfach. Keine direkte Sicht zum Landeplatz. Zu Fuß von der Bergstation Vierersesselbahn Richtung Westen ca. 15-20 min. (Sechsersesselbahn befördert keine Flugsportler). Startplatz oberhalb der Bergstation direkt über dem Hausbart (Debantgraben). Guter XC - Ausgangspunkt.

Landeplätze

  1. Postleite: (668 m), Hauptlandeplatz für GS und D ein Wiesenfeld, etwa 800 m östlich der Talstation. Genaue Skizze auf der Homepage der Flugschule Girstmair (www.flugschule-lienz.at). Kabel (Flugsimulatorseil) und Leitungen beachten. Talwind meist aus SO, Nordföhn aus W!
  2. Camping Falken: (655 m), Wiesenfeld gegenüber vom Campingplatz. Idealer Landeplatz auch für Drachenflieger. 

Flug

Gute thermische Bedingungen ab dem späten Vormittag. Die beiden Startplätze Kollnigg und Ebnerfeld lohnen am Morgen für Übungsflüge und ruhige Abgleiter von Seltenfliegern. Auf dem Zettersfeld sind Toplandungen ohne weiteres möglich. Bei Flügen ins Tal die Sommertalwinde berücksichtigen. Bei Nordlagen herrscht starke, turbulente Leethermik. Am Kollnigg, insbesondere am Nachmittag auf Leeverwirbelungen aus dem Debanttal achten! 

Streckenmöglichkeiten

Bereits ab März und noch lange bis Anfang November gute Thermik. Die einfachsten Streckenflüge führen nach Osten über dem Drautal entlang Richtung Emberger Alm. Wer sich nach Westen begibt, sollte den Talsprung zum Hochstein schaffen (hohe Basis nötig), von dort geht es über Sillian ins Pustertal. Eine Alternative ist der Sprung nach Süden in die Lienzer Dolomiten und weiter in östliche oder westliche Richtung über dem Gailtal entlang. Flüge nach Norden führen Richtung Kals oder ins Mölltal. Das Tauerntal sollte man wegen der extrem starken Sommerwinde meiden! 

Gefahren

Mögliche Gefahrenherde sind starker Sommertalwind, Nord- und Nordwestwinde mit aktivem Tauernwindsystem (Leesituation am Zettersfeld) bzw. Nordföhn. Vorsicht bei Streckenflügen und Flüge vorbei an Nikolsdorf – starker Segelflugbetrieb & Rettungshubschrauberflüge zwischen Nikolsdorf und Krankenhaus Lienz. Flugsimulatorseil oberhalb Landeplatz Postleite.

Thurntaler 2.407 m

Das Fluggebiet von Sillian hat eine lange Tradition. Bereits 1986 und 87 fanden hier Gleitschirmwettbewerbe statt. Hoch über dem Pustertal liegt das Fliegen direkt am Südrand des Alpenhauptkamms aber etwas im Einflussbereich der Höhenwinde. Jedoch sorgen zahlreiche Startplätze und Startrichtungen für größtmögliche Flugchancen. Der Thurntaler ist auch Station auf dem langen Weg der Streckenflieger im Drau- bzw. Pustertal von Ost nach West und umgekehrt.

Höhenunterschied

1.300 m

Startplätze

  1. Alpeggele: (ca. 2.100 m), NO-SO / S / SW / W, leicht-mittel, nur GS-Hauptstartplatz, von der Bergstation nach links (Westen) zum Startplatz ansteigen bis oberhalb mit Windfähnchen gekennzeichneten Bereich, ca. 15 Min. Oder mit dem Pkw über die Bergstraße von Außervillgraten zur Thurntaler Rast und etwa 1/2 h nach Westen dem Almweg folgend.
  2. Gipfel: (2.400 m), W-SW-S und O-N, leicht-mittel, Startplatz nur in den Wintermonaten (während Bergbahnenbetrieb) geeignet und direkt mit der Sesselbahn Gadein erreichbar
  3. Stalpen: (1.610 m), O / SO / S, leicht, je ein Startplatz für GS und D. Zufahrt: Straße von Sillian bei der Kirche hoch bis zum Ende (großer Parkplatz). Der D-Startplatz liegt nordwestlich des Parkplatzes (Windfähnchen), zum GS-Start muss man vom Parkplatz zurück zum Bauernhof oberhalb der Straße und hinter dem Bauernhof am Wald entlang zum Start. Nicht außerhalb der Absperrung den Schirm ausbreiten!
  4. Petersberg: SO, leicht, nur GS, erreichbar über die Sillianbergstrasse bis Schlittenhaus; Achtung beschränkte Parkmöglichkeiten, Genehmigung der Flugschule Blue Sky einholen.

Landeplätze

  1. Sillian: (1.100 m), große Wiese südlich der Bundesstraße gegenüber der Talstation Thurntaler mit Parkplatz.
  2. Panzendorf: (1.080 m), Landeplatz zwischen Heinfels und Tassenbach. Der Landeplatz liegt beim Klubhaus des DFC Sillian östlich vor dem Loacker Komplex neben der B 100. Von der Talstation durch Panzendorf hindurch.

Flug

Der Thurntaler ist ein Fluggelände mit teilweise hochalpinen Bedingungen und daher nur für Gleitschirme an Tagen ohne jegliche übergeordnete Windeinflüsse geeignet. An durchwachsenen Tagen mit Regen- und Gewittertendenz eignen sich meist am Morgen noch die tieferen Startplätze. Gute Thermik findet man ab dem späten Vormittag in den felsigen Rinnen um den Gipfelkamm und dies über einen langen Zeitraum im Jahr, dank der weiten Südflanken. Bei zusätzlichem Talwind kann bereits von niederen Startplätzen wie dem Stalpen aufgedreht werden.

Streckenmöglichkeiten

Vorwiegend in Ost-West Richtung entlang des Pustertales am Einfachsten. Es kann nach Süden in die Dolomiten und an den Karnischen Hauptkamm gequert werden. Nach Norden besteht die Möglichkeit schöner Dreiecke an den Alpenhauptkamm und zurück (über Defereggental oder Hochstein).

Gefahren

Der Gipfelbereich ist hochalpin und daher bei aperen Bedingungen im Sommer nichts für wenig Geübte. Vorsicht bei Nordwinden. Sie schlagen hier durch und vermischen sich mit der heftigen Leethermik! Nordföhn und Gewitterexposition beachten. 

Golzentipp 2.170 m

In traumhafter Lage im oberen Lesachtal zwischen den Gipfeln der Lienzer Dolomiten und dem Karnischen Hauptkamm liegt der Almwiesenrücken um den Golzentipp. Dieses mit Gondelbahn zugängliche Gebiet, ermöglicht Anfängern wie Fortgeschrittenen Flüge höchster Qualität in einer Landschaft und Ruhe, wie sie in den Alpen kaum noch zu finden sind. Obertilliach hat sich in den letzten Jahren eine Insidergemeinde geschaffen, die es schätzt, hier ihren Flugurlaub zu verbringen. 

Höhenunterschied

670 m -710 m

Startplätze

  1. (ca. 2 040 m), SO / S, einfach, Hauptstartplatz an der Scheibe, auf kurzem Weg nach SO absteigen, liegt etwa 500 m unterhalb der Bergstation, wo die Skipiste nach Westen abknickt.
  2. (ca. 2.100 m), NO / O, einfach, aber flach, liegt 50 m südlich unterhalb der Bergstation in einem kleinen Sattel, an welchem nach Westen eine Skipiste hinabzweigt.
  3. (ca. 2.100 m), S / SW, einfach, oberhalb der Bergstation. Etwa 500 m dem Rücken nach Norden folgen, der Startplatz mit Windfahne liegt auf der Kuppe links der Gipfelstation des Schleppliftes. Außerhalb der Betriebszeiten der Gondelbahn kann über einen Forstweg mit Pkw hochgefahren werden. Den Schlüssel für diesen Privatweg beim Gasthof Unterwöger erfragen!

Landeplatz

(1.400 m). Vom Ortseingang West in Höhe von Café Gasthof Weiler den schmalen Fahrweg rechts hinab über Wiesen nach 200 m, wo ein Fussweg von links kommt, beginnt der Wiesenstreifen des Landeplatzes mit Windsack. Bitte hier nicht parken, sondern oben an der Hauptstraße oder am Lift! Zum Lift: Über den Fußweg nach links zur Straße und schräg gegenüber hinauf zur Talstation, ca. 15 Min. 

Flug

Vom Hauptstartplatz am Besten leicht nach SO hinausfliegen. Etwa in Höhe des Eingangs des Talgrabens nach links liegt der Hausbart. Man erkennt in Fallinie der Flugroute einen Waldtrichter mit Lichtung. Oft ist diese gesamte Flanke am Nachmittag mit Talwind gut sichtbar. Der Bart ist meist nicht gegen den Startplatz, sondern an diesem vorbei nach Westen versetzt. 

Streckenmöglichkeiten

Lienzer Dolomiten und Karnischer Hauptkamm, auf beiden Seiten des Lesach-Gailtales nach Osten und Westen (Flüge nach Sillian - Lienz, Kötschach-Mauten) Dreiecke und Zielrückflüge (noch nicht sehr exploriert) 

Gefahren

Starker Talwind und starke nördliche Höhenströmung sowie Föhn und Gewitter sind mögliche Gefahrenquellen. Ansonsten hindernisloses Fliegen und Einlanden!

Defereggental 2.311 m

Das enge Defereggental besitzt eine Reihe von kaum besuchten Start- und Flugmöglichkeiten, welche zur Lasörlinggruppe und zu den Villgratener Bergen gehören. Sie wurden bereits in den Anfängen des Gleitschirms von einheimischen Piloten erschlossen und genutzt, zum Teil sogar zu Wettbewerben. Im Sommer sollte man hier beim Einlanden wegen der starken Talwinde, der Seilkabel und sonstigen Hindernissen besonders vorsichtig sein. Besonders wichtig für Neulinge ist die Besichtigung der Landemöglichkeiten evtl. die Aufstellung eines Windsacks! In der ruhigen Jahreszeit hat man auch als Hobbypilot eine Chance, in Ruhe die Schönheit der Natur zu geniessen.

Höhenunterschied

650 m - 710 m 

Firstkogel (2.136 m)

Dieser Gratkopf liegt nördlich über Hopfgarten und bietet bei verschiedenen Windrichtungen einfache Flüge.

Zugang: Von Dölach zur Grünalm (beschildert). Von dort in ca. 45 Min. auf den Kopf. Taxi Josef Blaßnig, befördert Gruppen und Einzelpersonen zur Grünalm bzw. auf dem Fahrweg bis auf ca. 2.000 m. Von dort sind es noch etwa 20 Min. zum Start.

Startplatz: NW-NO / SO, leicht, Wiesenstart.

Landeplatz: Dölach (998 m), nach dem westlichen Ortsende liegen Wiesen, die groß genug zum Einlanden sind. Ebenfalls geeignet ist in Plon die große Wiese zwischen dem ersten und dem letzten Materialtransportkabel (vorher besichtigen). 

Gagenalm (1.998 m) - Zeigerle (2.311 m)

Dieser Rücken befindet sich direkt über Plon und garantiert genussreiche Flüge bei schwachem NW-Wind und Thermik am Vormittag und Mittag.

Zugang: In Plon bei der alten Holzbrücke (Blosbrücke) dem Zwenewaldweg bis zur Gagenalm folgen (etwa 2,5 h) oder mit Taxi Josef Blaßnig hinauf zur Gagenalm.

Start: O / SO und etwas höher auch N, einfach. Vom Zeigerle nach NW und SO, einfach. (etwa 40 Min. zu Fuß dem Rücken folgen).

Landeplatz: (1.157 m), am Besten in Plon auf der Wiese vor dem letzten Materialseilbahnkabel und der Abzweigung zur Kleinitzalm.

Emberger Alm 1.800 m

Dieser prächtige Aussichtsbalkon liegt über dem östlichen Drautal bei Berg bzw. Greifenburg. Die Hänge der südlichen Kreuzeckgruppe werden zwischen Mai und September von Streckenjäger und Genussflieger intensiv beflogen.

Höhenunterschied

1.130 m - 1.250 m 

An- & Auffahrt

Auf der B100 bis Berg / Greifenburg. Von dort über die neu ausgebaute Asphaltstraße mautfrei oder mit Sammeltaxi vom Landeplatz Berg bzw. Greifenburg zum Startplatz

Startplätze

  1. (1.740 m), SW, mittel, Hauptstartplatz für GS und D, breiter Wiesenstartplatz aus großer Waldschneise. Zufahrt per PKW oder Sammeltaxi zur Emberger Alm.
  2. (1.860 m), SO, leicht, geneigter Wiesenstartplatz, 1/4 Std. zu Fuß aufwärts über Startplatz 1 oder mit dem Sammeltaxi. Etwas flach für ältere Schirme, nicht bei Rückenwind und bei West (Rotoren)! Achtung: Es dürfen in keinem Fall andere Startmöglichkeiten benutzt werden. 

Landeplätze

  1. Greifenburg: (610 m), Landeplatz neben dem Fliegercamp „Oberes Drautal“ beim Badesee. Hochspannungsleitung beachten!
  2. Berg: (630 m), Landeplatz neben dem Gasthof Altenmarkter, nördlich der B 100 bei der Zufahrtsstraße vom Bahnhof. Im Osten durch eine Baumreihe und die Straße begrenzt. 

Flug

Ab dem späten Vormittag - je nach Jahreszeit - gute Bedingungen. Meist optimales Steigen draußen vor der Waldkante (Bei Westwind nicht ins Gnoppnitztal abdriften!). Auf der Ostseite der Emberger Alm existiert ein Wildschutzgebiet, in welches nicht eingeflogen werden darf. Auf die äußerst starke, typische Alpensüdseiten-“Leethermik“ des Frühjahrs achten! 

Streckenmöglichkeiten

Dem Drautal folgend über den gesamten Südabsturz der Kreuzeckgruppe, nach W meist bis zum Anna-Schutzhaus und zurück (Talwind!). Nach O fliegt man in der Regel bis Radelberger Alm und zurück (relativ leicht). 

Gefahren

SO Startplatz flaches Relief mit Verwirbelungen. An instabilen Tagen gewitterexponiertes, starkthermisches Fluggebiet. Vorsicht bei starken Nordlagen und Westwind, da Leerotoren entstehen können. Bei Ostlagen reicht der Talwind oft bis zum Startplatz. Sehr turbulente Thermik. Fluganfänger und Gelegenheitspiloten sollten hier niemals ohne fachkundige Betreuung im Frühjahr und Sommer in die Luft gehen!

Südtirol - Helm 2.438 m

Der Helm gehört zum Grenzkamm zwischen Ost- und Südtirol und dem westlichsten Teil des Gratverlaufes der Karnischen Berge. Dieser Rücken war schon in den ersten Tagen der Gleitschirmfliegerei ein ganz besonderer Thermikofen mit außergewöhnlichem Potential und Basishöhen an die 5000 m Marke! Leider wurde er dann bald aufgrund seiner Grenzlage von den italienischen Behörden verboten. Erst in den letzten Jahren, nach Harmonisierung der EU-Richtlinien und Wegfall der Grenzen gab es auch am Helm einen Neubeginn. Nur Wenige wissen heute von diesem Fluggebiet, welches eben nicht nur fast ganzjährigen Thermikspaß , sondern für moderne Gleitschirme auch Streckenfliegen entlang der Karnischen Berge und des Pustertales bietet. Gestartet wird hier am vorgelagerten Hahnspiel. 

Höhenunterschied

870 m - 1.070 m 

Start

Hahnspiel: (ca. 2.150 m), SW-SO, leicht, für D und GS, 10 Min. zu Fuß von der Bergstation der Helmbahnen, weitere Startmöglichkeiten Richtung Hahnspielhütte. 

Landeplätze

  1. Sexten: (1.280 m), Landewiese neben der Hahnspiel Talstation.
  2. Sillian: (1.080 m), Landeplätze des Fluggebietes Thurntaler südlich der Bundesstraße, gegenüber der Thurntaler Bergbahn.

Flug

Thermikflug entlang der Süd- und Westflanken des Rückens. Beste Thermik im April und Mai. 

Streckenmöglichkeiten

Entlang des Karnischen Hauptkammes und in die Dolomiten oder entlang des Pustertales. 

Gefahren

Im Frühjahr sehr thermisch, Turbulenzen tagsüber, im Sommer außerdem starke Talwinde aus östlichen Richtungen mit evtl. Leerotoren auf der Sextener Seite! Vorsicht: bei Nordwind generell sehr turbulent und gefährlich!

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