Venediger Höhenweg

Weitwandererlebnis im Angesicht des Großvenedigers

Das Wichtigste auf einen Blick

Streckenlänge
55.7 km
Höhenmeter Bergauf
🔋
4040 hm
Höhenmeter Bergab
🔋
3930 hm
Gehzeit Gesamt
27 h
Höchster Punkt
🞍
3078 m
Schwierigkeit
🞽
Mittel
Kondition:
* * * * *
🞙🞙🞙🞙🞙
Technik:
* * * * *
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Öffentliche Verkehrsmittel:

Prägraten a.G. Ströden

Matrei i.O. Tauernhaus

Abstell möglichkeit:

Parkplatz Ströden

 

Parkplatz Matreier Tauernhaus

Ausgangspunkt:
Parkplatz Ströden 1.450m
Endpunkt:
Matreier Tauernhaus 1.512m
Beste Jahreszeit:
JUL, AUG, SEP

Anreise

Parkplatz
Parkplatz Sajat-/Stabanthütte
Parkplatz Matreier Tauernhaus
Parkplatz Ströden

Höhenprofil

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Beschreibung

Ausgehend vom Parkplatz Ströden in Hinterbichl/Prägraten führt ein breiter Fahrweg ins Maurertal zur Stoanalm. Der Weg führt anfangs durch Lärchen- und Fichtenwälder entlang des Maurerbaches. Nach der Ochsnerhütte (2.068 m) gelangt man im Zickzack über eine ehemalige Seitenmoräne des Simonykees zur Essener-Rostocker Hütte. Ein kleiner Abstecher zum Simonysee oder auf das Rostocker Eck mit der herrlichen Aussicht lohnt sich.


Weiter geht es durch eine Moränenlandschaft in Serpentinen zum Türmljoch (2.772m) empor. der Abstieg führt über einen steilen, aber guten Weg zur ältesten Hütte im Venedigergebiet, der Johannis Hütte. 1857 erbaut, wurde sie 1999 erweitert und umgebaut. Von dort gelangt man über sanft gewelltes, rasenbedecktes Gelände bis zu einem kleinen Tümpel beim „Wallischen Stoan“, wo man schon das Defregger Haus sieht. Über einen etwas steileren Weg erreicht man schließlich die Hänge des Mullwitzaderls, worauf das Defregger Haus steht. Von hier führt der kürzeste und bequemste Anstieg auf den Großvenediger (3.674 m). Diese Tour sollte aber unbedingt in Begleitung eines Bergführers gemacht werden. Wer sich den Gipfel nicht zumutet, sollte aber doch einen Abstecher zum Einstieg am Schartl machen. Von dort hat man einen herrlichen Ausblick auf den Großvenediger, das Rainerhorn, die Schwarze Wand und die in der Sonne leuchtenden Gletscherflächen des Mullwitz Kees und des Rainer Kees. - Der Übergang vom Defregger Haus zur Eissee Hütte sollte nur mit Bergführer begangen werden.


Der Normalweg über die Sajatscharte musste wegen latenter Steinschlaggefahr aufgelassen werden. Ein Verbindungssteig (schwarzer Bergweg) über die „Schernesscharte“, die am Kamm unterhalb der Kreuzspitze verläuft, wurde angelegt. Der Abstieg von dort zur Neuen Sajathütte führt dann über einen mit Stahlseilen versicherten Felsensteig.

Alternativ können Wanderer auch ostwärts der Johannishütte über die Zopetscharte zur Eisseehütte gehen. Dem ausgeschilderten Weg in einigen Serpentinen bis zu einem markanten Steinmännchen folgen. Von dort zur Abzweigung Sajatscharte. Weiter Richtung Osten am Fuße der Zopetspitze entlang bis zur Zopetscharte und weiter zur Eisseehütte. Für alpinerfahrene Berggeher bietet sich noch der Umweg über die Kreuzspitze (3.164 m) an.


Von der Eissee Hütte wandert man, mehr oder weniger auf gleicher Höhe bleibend, unterhalb des Großen Hexenkopfes, des Hohen Eichhams und um die Wunspitze, über den Eselsrücken zur Bonn-Matreier-Hütte. Weiter geht es danach über die Galtenscharte zur Badener Hütte. Aufgrund von Steinschlag sollte man diesen Abschnitt nur bei trockenen Verhältnissen begehen.


Der Abstieg von der Badener-Hütte erfolgt ins Innergschlöss, dem schönsten Talschluss der Alpen und weiter talauswärts zum Matreier Tauernhaus.


Alternativ kann man den Weg von der Badener Hütte noch weiter bis zur neuen Prager Hütte und zur St. Pöltner Hütte beschreiten.

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