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Virgentaler Sonnseitenweg

Der Virgentaler Sonnseitenweg verbindet das Erlebnis Natur mit sagenumwobenen Geschichten und dem Brauchtum unseres Tales. Vom Almleben, Heuziehen, historischen Ruheplätzen der Bergbauern bis hin zur Wallfahrtskirche „Maria Schnee“ zieht sich der Bogen der einzigartigen Wanderung.

Wandern an der Isel
Aussicht von der Nilljochhütte

Der Virgentaler Sonnseiten-Rundwanderweg verbindet eine Reihe von urigen Hütten und Almen auf der Sonnenterrasse des Virgentales.

Etappe1:

Matrei 975 m – Prossegg (71) Thiemeweg (54) , Strumerhof (1.445m) Zedlacher Paradies (54) – Waldlehrpfad Rundwanderweg (55, 53b) – Zedlach 1.260 m

Start direkt im Ortszentrum von Matrei i.O. beim Tourismusbüro. Der Weg verläuft auf der rechten Seite des Bretterwandbaches hinunter zum Dammweg bzw. Tauerntalwanderweg. Immer gegen die Flussrichtung des Tauernbaches wandernd, erreicht man nach 45 Minuten Gehzeit den Weiler Prossegg. Man überquert die Brücke, und geht ein Stück leicht ansteigend durch die Häuserreihen des Dorfes, bis man zu einer Gabelung kommt, wo ein wunderschönes Herrgott Marterl mit der Maria Mutter Gottes steht.

Gleich danach biegt man links ab, bis man nach dem letzten Einfamilienhaus den Thiemeweg (54) betritt. Der Weg führt in angenehmer Steigung in 3 grossen Kehren durch schattenspendenden Fichtenwald bis auf den Fahrweg, der zum Strumerhof weiterführt. Besonderes Merkmal dieses Wegabschnittes, sind die vielen Rastbänke wobei jede Bank einen eigenen Namen trägt.(„Schmußerbankle“), und von jedem Standort aus ein interessanter Blick auf die gegenüberliegende Seite des Tales eröffnet wird.

Weiter geht es in südl. Richtung ein kurzes Stück abwärts bis zum Parkplatz „Dirnburg“ (1.450 m) . Von hier wechselt man auf den Weg-Nr. 54 (Zedlacher Paradies-Rundwanderweg) der direkt zum Waldlehrpfad führt. Der mit zahlreichen Stationen neu gestaltete Waldlehrpfad wird in nördlicher Richtung beginnend umrundet, bis man auf den Fahrweg der Richtung Wodenalm führt, gelangt. Hier biegt man rechts (Markierungsstempel) ab, und geht über einen steilen Feldweg hinunter nach Zedlach. 

Gehzeit: 4,5 bis 5,5 h je nach Aufenthalt bei den Stationen im Zedlacher Paradies

Wiese in Matrei (c) Tirol Werbung/Aichner Bernhard
Zedlacher Paradies im Herbst (c) Michaela Klaunzer

Etappe 2:

Zedlach Parkplatz 1260 m – Richtung Lahntaleralm (42) Obersonnberg (42) – Rabensteinweg (35) – Marin – Allerheiligenkapelle – Gotschaunalm (15) – Schmiedleralm (34,34b) – Nilljochhütte 1975 m (Übernachtung)

Vom Parkplatz Zedlach steigt man über den Weg Nr. 42 in nordwestl. Richtung ein kurzes Stück auf, bis man zu einer Weggabelung gelangt, die linkerhand in einen alten Karrenweg übergeht, und recht steil hinauf bis zu einer alten Holzscheune führt, wo ein Wegweiser die Richtung auf den „Obersonnberg“ anzeigt. Dort durchschreitet man die talseitige Luke, und gelangt auf einem breiten Forstweg zu einer Weggabelung. Hier beginnt der „Rabensteinweg“ (35) und man folgt immer dem Wegweiser der in Richtung „Obersonnberg“ weist.

Nach der Überquerung des Mitteldorfer Baches wird bergwärts ein kurzer Forstweg überwunden. Auf dem schön angelegten Wanderweg der sich durch wunderbaren Lärchen- und Fichtenwald bergwärts schlängelt, gelangt man auf einen verwachsenen Waldweg, der flach verlaufend direkt in den Fahrweg von der Lahntaleralm mündet.

Nach ca. 200 Metern verlässt man talwärts gehend den Fahrweg, und gelangt über den Zufahrtsweg zu einem einzelnen Bergbauerngehöft dem „Sumeringer Bauer“ auf dem Obersonnberg. Von dort führt der Weg hinunter in den Mellitzgraben, man überquert den gleichnamigen Bachlauf, und steigt ein kurzes Stück zur Ruine Rabenstein auf. Dort eröffnet sich ein wunderbarer Ausblick auf den Ort Virgen und auf den Gipfel des dominanten „Ochsenbugs“ früher „Kristallkopf“.

Nunmehr geht es immer gemächlich über den sehr schön angelegten Rabensteinweg weiter, bis man beim Firschnitzbach vor einem mächtigen Murbrecherbauwerk steht, das den Ortskern von Virgen vor dem Hochwasser schützen soll. Da die Bauarbeiten hier noch im Gange sind, steigt man am besten direkt zur obersten Häusersiedlung von Göriach ab. Der weitere Wegverlauf führt über die Gemeindestraße, vorbei an der Kapelle „Zum Heiligen Josef“ und Gasthof „Waldruhe“ nach Marin.

Nach dem „Parkplatz Marin“ wechselt man schon wenigen Minuten auf den Weg Nr. 16 (Allerheiligenkapelle) zum „alten Kreuzweg“, wo man entlang von säumenden Holzkreuzen im Schutze eines Felshügels die Kapelle erreicht. Der Steig zur Gotschaunalm führt direkt an der Kapelle vorbei, und schlängelt sich durch lichte Lärchenwälder empor, quert zweimal die Forststrasse, bis man die Gotschaunalm auf einer sonnigen Hangterasse eingebettet liegt, erreicht.

Von der Gotschaunalm führt der Wanderweg leicht ansteigend über die Waldgrenze, durch blühende Bergwiesen in die kleine Nilalm, von dort abwechselnd über den Wanderweg Nr. 34b sowie das letzte Stück auf dem Fahrweg zur Schmiedleralm, die – eingebettet in einen weiten Almboden – zu einer gemütlichen Rast einlädt. Der Abstieg zur Nilljochhütte belastet noch ein wenig die Knie, dafür wird man bei der Ankunft auf der Hütte mit einem traumhaften Blick auf das Virgental und die Talschussgemeinde Prägraten entschädigt.

Gehzeit: 5,5 – 6 h

Burgruine Rabenstein (c) Tirol Werbung/Aichner Bernhard

Etappe 3:

Nilljochhütte 1975 m - Bodenalm (20) – Liegstätten Rundwanderweg Timmeltal (28) – Wiesachweg (20) – Katinweg (23) – Redler Stein – Hell Maurach (22a) – Stabanthütte 1777m

Von der Nilljochhütte führt der schön angelegte Wanderweg durch lichten Lärchenwald und steile Bergmähder abwärts, bis man den „Zuchetalgraben“ erreicht. In leichter Steigung geht es ein Stück aufwärts, und in weiterer Folge oberhalb der Angstingeralm und an einem Fischteich (Regenbogenforellen) vorbei zur Bodenalm.

Von der Bodenalm führt ein neue Fahrstraße ins Timmeltal, die man schon nach kurzer Zeit verlässt, und zur „Oderplatte“ (Schafhalterkreuz) wo sich die 2. Liegstätte befindet, aufsteigt. Von dort schreitet man weiter zur „Wallhorner Alm“. (Hirtenhütte) Nach Überquerung des Timmelbaches trifft man auf die 2. Liegstätte, bei der ein Wasserlauf die müden Füsse wieder auf Vordermann bringt.

Nunmehr wendet man dem Talschluss wieder den Rücken zu, und geht talauswärts bis man nach der Timmelbachbrücke zur 4. Liegstätte „Grießer Oder“ gelangt. Von dort zurück auf den Fahrweg und danach gleich rechts abzweigend über das sogenannte „Mäuerle“ – hinunter zu einer Weggabelung. Nun geht man eine zeitlang in westlicher Richtung auf dem „Wiesachweg“ Richtung Bichl, und steigt in weiterer Folge 300 Höhenmeter auf dem „Katinweg“ Richtung Sajathütte auf. Beim „Redler Stein“ ist der höchste Punkte der Wanderung erreicht, und nach einer kurzen Rast mit Blick auf Prägraten geht es über das sogenannte „Hell -Maurach“ eine urige Fels- und Höhlenlanschaft – und alten Lärchenwald hinunter zur Stabanthütte. 


4,5 bis 5 Stunden – je nach Aufenthalt bei den Liegstätten

Wandern am Virgentaler Sonnseitenweg
Ausblicke am Virgentaler Sonnseitenweg

Etappe 4: 

Stabanthütte – Fahrweg (22) – Abzweigung Lumalm (22b) – Höhenweg Hinterbichl (20) – Alter Dorfertalweg - Hinterbichl – Gasthof „Islitzer“ – Wanderweg Ströden (67) – Fahrweg Pebellalm- u. Islitzeralm (911) – Wasserschaupfad

Stabanthütte – über den Fahrweg talwärts bis zur Abzweigung „Hinterbichl“ (22b), vorbei an der einsamen „Lumalm“, und von dort in westlicher Richtung auf den alten Dorfertal-Fahrweg der direkt hinunter nach Hinterbichl zum Gasthof „Islitzer“ führt.

Vom Gasthof 50 Meter talauswärts, dann rechts abzweigend über die Brücke am Dorferbach, in südlicher Richtung am Campingplatz vorbei zu einer weiteren Brücke wo der Iselfluss überquert wird. Dann geht es ein Stück aufwärts bis zu einer Gabelung, dort trifft man auf den Weg Nr. 67, der bis nach Ströden führt. Der Wanderweg mündet nach der Überquerung einer langen Fußgängerbrücke nunmehr in den Fahrweg (Nr. 911)m der direkt zur Islitzer- und Pebellalm führt. Den krönenden Abschluss bildet der Besuch des Wasserschaupfades über den neuen Naturkraftweg mit den schönen Plattformen, die sehr nahe an die Katarakte der Isel heranreichen.


3 bis 3,5 h – je nach Aufenthalt beim Wasserschaupfad

Stabanthütte (c) Steiner Friedl

Virgentaler Sonnseitenweg

Der Virgentaler Sonnseitenweg verbindet das Erlebnis Natur mit sagenumwobenen Geschichten und dem Brauchtum unseres Tales. Vom Almleben, historischen Ruheplätzen bis hin zur Wallfahrtskirche „Maria Schnee“ zieht sich die einzigartige Wanderung.

Routenstart: Matrei in Osttirol

Routenende: Prägraten am Großvenediger

Höhenmeter:
3198m
Routenlänge:
42.9km
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