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4 Hüttentour in den Lienzer Dolomiten

Lienzer Dolomiten, Karnische Alpen und Hohe Tauern – in Osttirol drängen sich die Bergriesen. Diese Tour klettert auf die schönsten Aussichtsplateaus und hangelt sich von Hütte zu Hütte.

Die Einheimischen bezeichnen ihn ehrfurchtsvoll als den Lehrmeister von Bergsteigerlegende Reinhold Messner: der Blasl Sepp. Ein furchtloser Mann soll er gewesen sein, der selbst die schwierigsten Routen der Lienzer Dolomiten begangen hat. Bis er plötzlich tödlich verunglückte. Beim Bergsteigen – im Alter von 75 Jahren.  Dass er neben seiner ehrgeizigen aber auch eine sehr romantische Seite hatte, beweist das Anna-Schutzhaus. Der Blasl Sepp hat die Hütte auf 1992 Meter Höhe auf den Ederplan gezimmert und liebevoll mit Holzschindeln verziert. Aus dem Fenster der urgemütlichen Stube genießt man bis heute einen Logenblick auf „seine“ Lienzer Dolomiten.  Das Anna Schutzhaus ist die erste Übernachtungsstation der Osttiroler 4 Hüttentour. Der Hüttenwirt ist bekannt für seine leckere, regionale Küche.

Die Ebene rund um die Lienz wird von einer beeindruckenden Stadtmauer umrahmt: Im Norden schirmt die Schobergruppe ab, gegenüber ragen die Lienzer Dolomiten in den Himmel, im Osten die Kreuzeck-Gruppe und westlich die Deferegger Alpen. Wer Lienz also auf dem Bike verlässt, taucht sofort in eine imposante Kulisse ein. Doch Höhenmeter mäßig geht es auch direkt zur Sache. Diese 4 Hüttentour dreht eine große Runde um die Stadt und stattet dabei mit ihren insgesamt 120 Kilometern und 5400 Höhenmetern allen vier Gebirgszügen einen Besuch ab.

Übernachtet wird natürlich oben auf der Hütte. Erstens, weil das Essen hier oben ganz besonders gut schmeckt und zweitens, weil man sich an den spektakulären Blicken auf die Stadt und geradeaus in die Bergriesen kaum satt sehen kann.
Grundsätzlich ist die Tour ausgeschildert, doch es ist nicht immer ganz leicht, die roten Hinweispfeile auf den Schildern zu erkennen. Unser GPS-Gerät macht also Sinn – und unsere mitgebrachte Kondition auch. Die vier Etappenlängen sind zwar so gesteckt, dass genügend Zeit für Pausen, Einkehr und einen Ratsch mit dem Hüttenwirt bleibt, doch all das macht die Anstiege nicht flacher. Auch, wenn sich 1300 Höhenmeter erstmal nicht dramatisch anhören – mit dem hier angesetzten Steigungswinkel ziehen sich diese Anstiege durchaus schmerzahft hin. Aufmunternde Flachstücke gibt es eher selten. Hut ab vor Demjenigen, der von Schloss Bruck bis auf den Hochstein pedaliert ohne abzusteigen! Aber es gibt natürlich Gründe, warum man sich das antut: Die Osttiroler Hüttenküche ist hervorragend. Tradition wird hier groß geschrieben und so führen viele Einheimische die eingesessenen Höfe neben dem Job weiter. Das Resultat sind handgemachte regionale Gerichte. Sehr lecker, sehr deftig und zum Abschluss gibt es eben gern einmal einen Pregler-Schnaps.

Etappe 1: Lienz - Anna Schutzhaus

Ausgangspunkt für die Tour ist der Bahnhof Lienz mitten in der Stadt. Kostenlose Parkmöglichkeiten gibt es 500 Meter entfernt am Dolomitenbad. Obwohl die Etappe kurz ist, hat es der Anstieg ganz schön in sich. Nach gemächlichem Einrollen entlang der Drau steigt der Weg ab Dölsach steil an. Ohne Flachstücke zieht der gut ausgebaute Forstweg bergan, um sich zum Schluss in einen kaum fahrbaren, sehr steilen Geröllpfad zu verwandeln. Die Hütte kommt jetzt aber bald in Sicht. Übernachtung: Das urige Anna Schutzhaus hat einige Zimmer und ein Lager für neun Personen. Aussicht und essen sind jede Mühe des Aufstiegs wert.
www.annaschutzhaus.com

Etappe 2: Anna Schutzhaus - Lienzer Hütte

Zunächst zerrinnt der Großteil der Höhenmeter vom Vortag wieder unter den Rädern, dann nimmt die Route Kurs auf die Schober Gruppe. Nach einem kurzen Stück auf der Bundesstraße geht's wieder bergauf ins Debantbachtal. Am Bach entlang noch auf welligem Terrain, später immer steiler auf einem Mautsträßchen in den Nationalpark Hohe Tauern hinein. Die letzten Meter bis zur Lienzer Hütte – dem heutigen Übernachtungsziel – geht es auf grobem Schotter bergauf. Übernachtung: Die Lienzer Hütte ist ein schönes Alpenvereinshaus mit bodenständiger Küche, Zimmern und einem Lager. Im Garten: großer Naturspielplatz für Kinder.
www.lienzerhuette.at

Etappe 3: Lienzer Hütte - Hochsteinhütte

Von der Hütte geht es auf dem Weg vom Vortag bergab, bis rechts ein Forstweg abzweigt. Dieser führt zu den Liftanlagen an der Faschingalm hinauf. Nach Zettersfeld wickelt sich eine kurvenreiche Asphalt-Abfahrt hinunter nach Lienz und über die Drau. Ab Schloss Bruck folgt die schweißtreibende Auffahrt auf den Hochstein. Dieser 1300 Höhenmeter-Uphill ohne Flachstück endet schließlich direkt neben dem Gipfelkreuz des Hochsteins. Die Hütte wartet nur wenige Meter daneben. Übernachtung: Die moderne Hochsteinhütte ist das heutige Tagesziel. Hüttenwirt Reinhard serviert eine große Auswahl an leckeren Gerichten.
www.hochsteinhuette.at

Etappe 4: Hochsteinhütte - Dolomitenhütte

Auch dieser Tag beginnt mit einer Abfahrt: Von der Hochsteinhütte rollt man wieder ins Tal hinunter und trifft bei Leisach wieder auf die Drau. Jetzt zieht sich die Route eine Weile durchs Tal, vorbei an den Bauernhöfen in Ulrichsbichl. Wenig später zweigt rechts eine Asphaltstraße ab, die sich stetig steigend zum Tristacher See hinauf zieht. Zeit für ein Bad? Nach weiteren 800 Höhenmetern erreicht man einen Parkplatz. Nur noch wenige Meter, dann rückt die malerisch gelegene Dolomitenhütte ins Blickfeld. Übernachtung: Die Lienzer Dolomitenhütte liegt spektakulär auf einem Felsvorsprung mit Blick in die massive Wand des Spitzkofelmassivs.
www.dolomitenhuette.at

Etappe 5: Dolomitenhütte - Lienz

Der letzte Tag klingt gemächlich aus. Es bleibt Zeit für ein langes üppiges Frühstück auf der Dolomitenhütte. In Windeseile verfliegt die Abfahrt auf dem Asphaltsträßchen (Vorsicht Verkehr!). Unten angekommen, leitet die Drau auf ihrem parallel verlaufenden Radweg nach Lienz zurück. Hier lohnt noch ein gemütlicher Bummel durch die Altstadt oder ein Besuch auf dem auf dem regionalen Markt, bevor man die Reise nach Hause antritt. Übernachtung: in der Stadt ist die Auswahl groß an Unterkünften aller Preiskategorien. Informationen gibt es beim lokalen Tourismusverband.

4 Hüttentour in den Lienzer Dolomiten auf der interaktiven Karte ansehen:

4 Hüttentour

Diese Tour klettert auf die schönsten Aussichtsplateaus und hangelt sich von Hütte zu Hütte.

Routenstart: Bahnhof Lienz

Routenende: Bahnhof Lienz

Höhenmeter:
5350m
Routenlänge:
112km
Zeit:
14:0h
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