Lasörling 3.098m

Das Wichtigste auf einen Blick

Höhenmeter Bergauf
🔋
1655 hm
Höchster Punkt
🞍
3098 m
Gehzeit Aufstieg
6 h
Streckenlänge
9.7 km
Schwierigkeit
🞽
Mittel
Ausgangspunkt:
Parkplatz Welzelach
Endpunkt:
Lasörling
Beste Jahreszeit:
JAN, FEB, MÄR, APR

Anreise

Bushaltestellen
Virgen Kirche
Parkplatz
Parkplatz Welzelach

Höhenprofil

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Beschreibung

Der doppelgipflige Lasörling dominiert die Südseite des Virgentals und bildet den Mittelpunkt des gleichnamigen Gebirgszugs. Schroffe Felsgrate führen zum höchsten Punkt und lassen eine Besteigung als nicht ganz einfach erscheinen. Dabei weist die kegelförmige Spitze des Hauptgipfels eine Schwachstelle an der Südseite auf. Eine steile, südwestgerichtete Flanke führt hier, mehr oder weniger unschwierig, zum Gipfel. Für konditionsstarke, erfahrene Skitourengeher zählt der Lasörling zu den wahren Schmankerln. Die besten Verhältnisse finden sich im Frühjahr, wenn sich die Steilhänge im engen Mullitztal entladen haben. Ausgangspunkt für unsere Skitour ist die Fraktion Welzelach (1.220 m), 4 km westlich von Virgen. Abzweigung beim Gasthof Neuwirt in Virgen linker Hand nach Niedermauern, Rain bzw. Welzelach (Wegtafeln beachten). Parkmöglichkeiten gibt es am Beginn des Hüttenzubringerwegs bei den obersten Bauernhäusern nach einer Kapelle. Wir folgen nun dem breiten Fahrweg ins über 6 km lange Mullitztal. Die ersten Kehren werden im Steilwald entlang eines Karrenwegs abgekürzt, bevor wir über die stetig ansteigende Forststraße einwärts streben. Vorbei an Stadler- und Rainer Alm gelangen wir nach ca. 2 Stunden zum Beginn der Materialseilbahn (2.030 m). Der nun ansetzende Hüttenhang (NO, 30°) ist die  erste lawinentechnische Schlüsselstelle und sollte in seiner Neigung nicht unterschätzt werden. In etlichen Spitzkehren gelangen wir zur originellen, 6-eckigen Lasörlinghütte (2.296 m). Die Spur schwingt sich nun in nordwestlicher Richtung durch ein 2, 5 km langes Hochtal, welches als „Glauret“ bezeichnet wird. Die steile, den Gipfelanstieg vorgebende SW-Flanke (35°) wird erst ganz zum Schluss einsehbar, was die Spannung erhöht. In zahlreichen Spitzkehren bzw. auch Ski tragend wird nun in der knapp 300 Höhenmeter messenden Schutthalde mühselig aufgestiegen, ehe wir über flacheres Terrain dem Haupthang nach links (Westen) ausweichen. Wir erreichen eine Gratschulter (ca 3.000 m), von der wir, meist zu Fuß, über Steigspuren zum kurzen, unschwierigen Gipfelgrat steigen. Auf Wechten achtend geht’s über kurze Blöcke zum höchsten Punkt mit großem Holzkreuz (6 Stunden vom Tal). Abfahrt entlang der Aufstiegsspur.


Weitere Skitourentipps erhalten Sie in den Skitourenführern von Thomas Mariacher, hier erhältlich: www.grafikzloebl.at/verlag/buecher/

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