9900 Lienz
9900 Lienz
39. Red Bull Dolomitenmann
Die ultimative Challenge für Extremsportler: die Teilnehmer stellen sich der Herausforderung des wohl härtesten Teambewerbs der Welt. Vier Spezialisten pro Team nehmen in den Disziplinen Berglauf, Paragleiten, Kajak und Mountainbike die Strecke rund um Lienz in Angriff.
HOCHALPINER BERGLAUF
DER KAMPF UM JEDEN METER
Er zählt zu den schwierigsten Bergläufen der Welt. Auf einer Strecke von 12 Kilometern sind 2000 Höhenmeter zu überwinden. Einige Passagen zwingen die Athleten wörtlich in die Knie und sind nur auf allen Vieren zu überwinden. Am Hauptplatz in Lienz auf 674m Seehöhe startet der Kampf um jeden Meter und das Ziel liegt auf dem Kuhbodentörl, 2441m über dem Meer – einem atemberaubenden Ziel, welches die Athleten in 1,5-2,5 Stunden erreichen.
PARAGLEITEN
NICHT NUR DER FLUG ZÄHLT
Hier geht es beim Dolomitenmann nicht nur ums Fliegen. Bereits am Start muss nach der Übergabe am Kuhbodentörl zum Startplatz gelaufen werden und das über eine steile und unwegsame Strecke. Erst dann kann der erste Flug durch die Dolomiten begonnen werden. Nachdem der Pylon umflogen wurde erfolgt eine Zwischenlandung auf der Moosalm. Hier ist es wichtig sein Sportgerät unter Kontrolle zu haben, denn nun heißt es wieder laufen für die Paragleiter – mit geschultertem Schirm. Vom zweiten Start aus beginnt der Anflug zur Übergabe an die Mountainbiker im Lienzer Dolomitenstadion.
MOUNTAINBIKE
TRAGEND HINAUF ZUM GIPFELKREUZ
Nach der Übergabe des Paragleiters im Dolomitenstadion führt die Strecke nach einer Stadionrunde nach Leisach, dann weiter durch das Ortsgebiet Richtung Damenstart (Hochstein). Vom Damenstart wird über den oberen Ski-Weg bis zum Speichersee Moosalm gefahren (ca. 200m den Peter Saga Trail). Am südlichen Teil des Speichersees wird über die Stufen (erhöhtes Sturzrisiko) hinunter nach ca. 200m gewendet, dann den Weg bis zur 1. Labestation hoch gefahren (Stadtweg) Richtung Sternalm weiter bis Abzweigung Hochstein (2. Labestation). Kurz vor dem Ende des Stadtweges (3. Labestation) geht es den „Russensteig“ (Tragepassage) zur Hochsteinhütte. Wenn man den Bergrücken erreicht hat, geht es vorbei am Heimkehrer-Kreuz (kupiertes Gelände) rund um den Hochstein zurück zur Hochsteinhütte. Ab hier beginnt der Downhill in Richtung Iseltal/Pfister, vorbei an der „Sternalm“ und der „Moosalm“. Dann geht es hinein in den Familytrail und die Mountainbiker rasen über Waldwege und Schotterstraßen dem Ziel im Schotterwerk Glanz entgegen, wo die Übergabe an die Kanuten erfolgt.
WILDWASSERKAJAK
STROM AUFWÄRTS ZUM FINALE
Die Athleten starten im Schotterwerk und müssen in der Isel, einem der letzten natürlichen Gletscherflüsse in Europa, einbooten und in Richtung Lienz paddeln, Aufwärtspassagen, Richtungstore sowie Aufwärtszonen inklusive. Ein Highlight erfolgt in der Pfister bei Lienz, wo die Kanuten aussteigen und über eine spektakuläre Rutsche zurück in die Isel springen. Doch damit nicht genug, die ausgepowerten Kanuten müssen nach der Bewältigung der Isel vom Südtirolerplatz aus inkl. Equipment auf den Lienzer Hauptplatz laufen, wo sie nach rund 35 Minuten Kampf gegen die Strömungen am Ende Ihrer Kräfte sind.