Osttiroler Adlerweg-Etappe 01: Ströden – Johannishütte

Die erste Etappe am Adlerweg in Osttirol führt von Ströden in der Nähe der berühmten Umbalfälle bis zur Johannishütte, der ältesten Hütte in den Ostalpen. Die Route führt hinauf zu gleißenden Gletschern und vorbei an tosenden Wasserfällen und sprudelnden Gletscherbächen.

Adlerkick: Das Türml (2.844 Meter) ist ein Berggipfel des Dorferkamms. Der Aufstieg erfolgt in gut 30 Minuten direkt vom Türmljoch über einen Klettersteig (C) bis zum Gipfel. Der Abstieg verläuft über die Südflanke – mit Drahtseilen versichert – wieder zurück zum Ausgangspunkt. Auch dort oben ist der Ausblick lohnend: Der Venediger zeigt erstmals sein Gesicht.

Adlerblick: Im Gebiet der stolzen Dreitausender offeriert sich ein gewaltiges Panorama an majestätischen Gipfeln. Von der Essener-Rostocker Hütte aus hat man Aussicht auf mindestens zehn Eisriesen, von der Johannishütte bietet sich der schönste Ausblick auf seine Hoheit, den Großvenediger.

Das Wichtigste auf einen Blick

Streckenlänge
13 km
Höhenmeter Bergauf
🔋
1430 hm
Höhenmeter Bergab
🔋
730 hm
Gehzeit Gesamt
6:30 h
Höchster Punkt
🞍
2773 m
Schwierigkeit
🞽
Mittel
Kondition:

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Technik:

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Öffentlicher Verkehr:

Mit der Buslinie 951 von Matrei in Osttirol kommend über Virgen nach Prägraten bis zur Haltestelle "Prägraten am Großvenediger - Ströden".

Parken:

Mit dem Auto oder Bus von Matrei in Osttirol aus bis nach Ströden bei Prägraten im Virgental.
Parkplatz Ströden

Ausgangspunkt:
Ströden
Endpunkt:
Johannishütte
Beste Jahreszeit:
JUN, JUL, AUG, SEP

Höhenprofil

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Beschreibung


Streckenbeschreibung: Ausgangspunkt ist der Parkplatz in Ströden, von dort geht es nach der Brücke dem Maurerbach entlang hinauf zur Jausenstation Stoanalm auf 1.450 Meter. Auf der orografisch linken Bachseite führt der Fahrweg zur Talstation der Materialseilbahn. Weiter auf einem Steig eine lärchenbewachsene Talstufe empor. Nach ca. zwei Dutzend Steigkehren gelangt man hinauf zur Göriacher Ochsnerhütte (1.948 Meter). Weiter führt der Steig, noch immer in Bachnähe, über drei sanfte Steigungen ins Vorfeld der gletscherbedeckten Venedigerberge und zur Brücke bei der oberen Ochsnerhütte am Maurerbach.


Der kraftvolle Gletscherbach trennt die Göriacher von der westlich gelegenen Maurer Alpe. Nun geht es bereits in den Schlusshang hinauf zur Essener-Rostocker Hütte, im Moränengebiet des inzwischen weit zurückgezogenen Simonykees´. Nach einer verdienten Pause wandert man von der Essener-Rostocker Hütte über den Schweriner Weg weiter. In Kehren überwindet er eine Bergflanke und quert nach ca. einer Stunde Gehzeit den Südwest-Hang des Kleinen Geigers. Nun geht es über eiszeitliche Schleifspuren und weit gestreute Schuttfelder Richtung Türml mit seinem hellen roten Fels. An seinem Fuß liegt das Türmljoch (2.772 Meter). Östlich davon führt der in Schleifen angelegte Steig durch Schneemulden und über Schuttböden und in weiterer Folge den Dorferkamm-Osthang hinab.


Ca. ¼ Stunde später schwenkt man, einige Rinnsale übersteigend, nach Nordosten. Dann bewältigt der Steig noch eine dem Gelände angepasste Wende in Richtung Süden über einen Berghang, der zum Dorfer Bach hinunterführt, wo man schöne Felsschliffe bewundern kann. Schließlich geht es am Gedenkkreuz vorbei und über den Zettalunitzbach das letzte Stück zur urigen und geräumigen Johannishütte (2.121 Meter). Wegbeschreibungen siehe auch: „Osttiroler Wanderbuch“ von Walter Mair.

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