Im Nationalpark Hohe Tauern schlägt das grüne Herz Osttirols: Auf über 611 km² reiner Naturfläche offenbart sich eines der größten und ursprünglichsten Schutzgebiete Mitteleuropas. Dieses zeigt sich reich an dramatischen Hochgebirgslandschaften, tiefgrünen Bergseen, tosenden Wasserfällen und schroffen Gletschermassiven. Drei Viertel dieser Fläche stehen unter strengem Schutz, sodass Fauna und Flora weitgehend frei von (land-)wirtschaftlicher Nutzung gedeihen. Hier leben mehr als die Hälfte aller Säugetier-, Vogel-, Reptilien- und Amphibienarten Österreichs. Neben den sogenannten “Big 5”, also Gamswild, Steinwild, Murmeltieren, Steinadler und Bartgeier, sind auch über 3.500 Pflanzenarten zu finden, die von zarten Alpenkräutern bis zu seltenen Zirbenwäldern reichen.
Der Nationalpark ist aber nicht nur Naturschutzgebiet, sondern mit seinen mehr als 266 Dreitausendern auch Erlebnisraum: Ob bei einer geführten Tour mit den Nationalpark-Rangerinnen und -Rangern, beim Beobachten im Wildtierbeobachtungsturm oder auf einem ruhigen Gipfelpfad: Wer hier unterwegs ist, spürt die Kraft der Alpen in jedem Schritt und jede Nuance der Natur hautnah.
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