Osttiroler Adlerweg-Etappe 03: Eisseehütte – Bonn-Matreier-Hütte

Gipfelerlebnisse noch und noch, selbst wenn man die Gipfel nicht erklimmt, sondern auf dem Venediger Höhenweg daran vorbeiwandert, warten auf dieser Etappe von der Eisseehütte bis zur Bonn-Matreier-Hütte.

Adlerkick: Wenn der steile Aufstieg auf den Eselrücken zu wenig Kick bringt, der Hohe Eicham (3.371 Meter) mit seinen vier Graten nach allen Himmelsrichtungen wartet ebenfalls auf Besuch. Er ist einer der schönsten  Dreitausender der Venedigergruppe: Klettergrad (II-III). Gehzeit von der Bonn-Matreier- Hütte ca. 3,5 Stunden.

Adlerblick: Die Bonn-Matreier-Hütte steht auf einem Bergrücken auf der Südflanke der Eichamgruppe. Man hat hier einen atemberaubenden Blick auf die Lasörlinggruppe, die Dolomiten und die Schobergruppe. Bei guter Fernsicht sieht man sogar den höchsten Berg Sloweniens, den Triglav (2.864 Meter).

Das Wichtigste auf einen Blick

Streckenlänge
7 km
Höhenmeter Bergauf
🔋
600 hm
Höhenmeter Bergab
🔋
370 hm
Gehzeit Gesamt
3:30 h
Höchster Punkt
🞍
2750 m
Schwierigkeit
🞽
Mittel
Kondition:

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Technik:

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Öffentlicher Verkehr:

MIt der Buslinie 951 von Matrei in Osttirol bis zur Haltestelle "Prägraten am Großvenediger - Wallhorn" (Eisseehütte) oder zur Haltestelle "Virgen - Abzw. Obermauern" ( Bonn-Matreier Hütte).

Parken:

Mit dem Auto oder Bus von Matrei ins Virgental bis Virgen / Prägraten.
Parkplatz Wallhorner Mähder / Bodenalm oder Parkplatz Budam.

Ausgangspunkt:
Eisseehütte
Endpunkt:
Bonn-Matreier-Hütte
Beste Jahreszeit:
JUL, AUG, SEP

Höhenprofil

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Beschreibung


Streckenbeschreibung: Von der Eisseehütte steigt man ein kurzes Stück zu den Wegtafeln des Venediger Höhenwegs hinab, wo dieser in den linken östlichen Hangbereich des Timmeltals lenkt. Die Überschreitung des auslaufenden Südwestkammes vom Hexenkopf ist leicht zu bewältigen, gleich darauf überwindet man den westlich auslaufenden Felsgrat des Hohen Eicham. Der bisher leicht und nahezu eben verlaufende Steig wird nun schärfer, denn er stößt auf den Westausläufer der Wunwand, mit der man eine Zeitlang auf Tuchfühlung bleibt. Steinerne Treppen dienen der Sicherheit, auch ein Stahlseil ist auf einem kurzen Wegstück gespannt.


Es geht noch einige Kehren hinauf, man quert eine Wiesenflanke, etwa einen Kilometer bis zum Wunwand-Südwestgrat. In diesem Bereich gibt es eine Abzweigmöglichkeit zur Wallhornalm im Timmeltal, der Höhenweg führt aber weiter über eine Wiesenflanke südlich der Wunwand bis zum ausklingenden Südgrat der Wunspitze. Dort steigt man ca. ½ Stunde zu einer Felsnische hinauf. Ein Stück höher teilt sich der Steig und man könnte nach links zur Oberen und rechts zur Unteren Wunalm gelangen. Die Route des Venediger Höhenwegs verläuft nun hoch über dem Virgental, zum Teil unter den Bruchstücken eines alten Felssturzes hindurch und führt schließlich auf den Eselsrücken, der den Zugang zum Großen Niltal öffnet. 15 enge Kehren führen von der Anhöhe durch eine schmale Rasenrinne hinab auf den Sandboden. Dort ein paar Schritte über den schmächtigen Abfluss aus dem Nilkees. Das Etappenziel, die Bonn-Matreier-Hütte, ist dabei längst schon in Sicht. Auf einem guten Steig und über in den Fels gehauene Steinstufen gelangt man in den Bereich des stattlichen, schindelverkleideten Schutzhauses, das beste Verpflegung offeriert. Wegbeschreibungen siehe auch: „Osttiroler Wanderbuch“ von Walter Mair.

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