Osttiroler Adlerweg-Etappe 06: Matrei in Osttirol – Sudetendeutsche Hütte

Ausgehend vom Matreier Tauernhaus verläuft diese Etappe am Osttiroler Adlerweg bis zur Sudetendeutschen Hütte. Auf der Route gilt es ziemlich viele kraftraubende Höhenmeter zu absolvieren, die Mühen werden mit faszinierenden Ausblicken auf die Lasörlinggruppe belohnt.

Adlerkick: Im Gebiet der Steinadler kommen auch die Falken zum Zug: Mutige Kletterer wagen sich am kleinen und großen Falkenstein in den steilen, teilweise überhängenden Fels. Der bekannte Klettergarten offeriert großteils Wandkletterei mit 10 bis 50 Meter Wandhöhe, Schwierigkeit der Routen ab dem 7. Grad. Zustieg: Matrei Glanz.

Adlerblick: So schön die Berge mit den angezuckerten Gipfeln sind, auch im Kleinen finden Adlerwanderer das Faszinosum großartiger Natur. Edelweiß wachsen nicht nur auf der Edelweißwiese, aber hier ist die Chance, welche zu finden, besonders groß. Im Bereich des Nussingkogels wiederum glitzern vereinzelt Bergkristalle im Gestein.

 

Das Wichtigste auf einen Blick

Streckenlänge
8 km
Höhenmeter Bergauf
🔋
1250 hm
Höhenmeter Bergab
🔋
100 hm
Gehzeit Gesamt
4 h
Höchster Punkt
🞍
2656 m
Schwierigkeit
🞽
Mittel
Kondition:

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Technik:

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Öffentlicher Verkehr:

Mit der Buslinie 955 von Matrei in Osttirol zur Haltestelle "Hinterburg". Taxidienst zum Parkplatz Glanz.

Parken:

Mit dem Auto nach Matrei in Osttirol und dann in den Weiler Glanz hoch über dem Ort.
Parkplatz in Glanz ( auch mit Taxidienst erreichbar)

Ausgangspunkt:
Matrei i.O. (Glanz)
Endpunkt:
Sudetendeutsche Hütte
Beste Jahreszeit:
JUN, JUL, AUG, SEP

Höhenprofil

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Beschreibung


Streckenbeschreibung: Am besten startet man diese Etappe beim Parkplatz im Weiler Glanz, dann spart man sich zwei Stunden Anmarsch. Von Matrei in Osttirol kann man mit dem PKW (Taxidienst auf Anfrage) in 20 Minuten dorthin gelangen. All jene, die auch diesen ersten Streckenabschnitt zu Fuß bewältigen wollen, gelangen über den wenig befahrenen Fahrweg von Matrei über Hinterburg zum Parkplatz. Vom Parkplatz in Glanz kommt man in 1 ½  bis 2 Stunden zur Äußeren Steiner Alm und in weiteren 2 bis 2 ½ Stunden zur Sudetendeutschen Hütte. Der Steig führt großteils durch einen Wald mit uralten Lärchen, vorbei an der Köfler-Almhütte (Privatalm). Im Bereich der Ranzeralm quert man zweimal den Fahrweg.


Etwas oberhalb der Lackner-Almhütte beginnt ein Karrenweg, der an einer Quelle vorbeiführt, ehe er von Osten nach Westen die Edelweißwiese durchzieht. Wer nicht durch den Wald wandern möchte, kann auch vom Parkplatz Glanz entlang der Forststraße bis zum Beginn der Edelweißwiese gehen. Nach einer Felskante fällt der durch ein Geländer geschützte Steig in den lichten Lärchenwald leicht ab. Über den Steinerbach gelangt man zu den Almhütten der Äußeren Steiner Alm (1.914 Meter), von der Äußeren Steiner Alm geht es in der flachen Trogtalsohle nordöstlich weiter in Richtung Talschluss. Kleine Lärchenhaine und gewaltige Grünschieferblöcke prägen diesen romantischen Wegabschnitt. Am Ende des Talschlusses führt eine Materialseilbahn zur Sudetendeutschen Hütte, hier befand sich früher eine Förderstätte des Eisenerz-Bergbaus, deshalb wird der Talwinkel als „Schmelzhütte“ bezeichnet. Der Steig zur Sudetendeutschen Hütte führt zuerst nah am Steinerbach hinauf, dann windet er sich in Kehren über die Wiesenhänge empor, wobei man den Nussingkogel zur linken und die Bretterwandspitze zur rechten Seite hat. Schließlich wird das Gelände mit seinen von den Gletschern geformten Kuppen etwas flacher und schon befindet man sich im Nahbereich der geräumigen Sudetendeutschen Hütte (2.650 Meter) inmitten der  Granatspitzgruppe. Wegbeschreibungen siehe auch: „Osttiroler Wanderbuch“ von Walter Mair. 

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