Osttiroler Adlerweg-Etappe 08: Kalser Tauernhaus - Stüdlhütte

Zollspitze, Säulspitze, Bretterspitze, Kristallspitze, Kreuzwandspitze: Entlang dieser Adlerweg-Etappe zur Stüdlhütte am Fuße des Großglockners grüßen zahlreiche markante Gipfel.

Adlerkick: Ein Wegstück auf dieser Etappe verläuft oberhalb der wildromantischen Dabaklamm mit ihren tosenden  Wassern. Ein beeindruckendes Schauspiel der Naturgewalten, aber Trittsicherheit ist Voraussetzung bei einigen sehr steilen und abschüssigen Stellen, besonders bei Nässe ist Vorsicht geboten.

Adlerblick: Auf den Höhenwegen zwischen Matrei und Kals trifft man öfters auf Felsen und Berge, die das Wort „Brett“ in ihrem Namen haben, z. B. Bretterwandspitze. So auch auf dieser Etappe mit Bretterspitze und Bretterwand. Das ist kein Zufall, denn alle diese Felswände haben eine Gemeinsamkeit: Der steil aufgestellte Glimmerschiefer erinnert an glatte Bretter.

Das Wichtigste auf einen Blick

Streckenlänge
14 km
Höhenmeter Bergauf
🔋
1440 hm
Höhenmeter Bergab
🔋
400 hm
Gehzeit Gesamt
6:30 h
Höchster Punkt
🞍
2802 m
Schwierigkeit
🞽
Mittel
Kondition:

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Technik:

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Öffentlicher Verkehr:

Vom Bahnhof Lienz mit dem Bus (Linie 951 oder 950X) in Richtung Prägraten a.G. Hinterbichl bzw. Kitzbühel Bahnhof bis Huben Ort, ab Huben Ort mit dem Bus (Linie 952) bis Kals a.G.

Parken:

Südlich von Matrei in Osttirol nach Kals abzweigen. 
Parkplatz in Kals in der Nähe des Taurerwirts.

Ausgangspunkt:
Kalser Tauernhaus
Endpunkt:
Stüdlhütte
Beste Jahreszeit:
JUN, JUL, AUG, SEP

Höhenprofil

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Beschreibung


Streckenbeschreibung: Vom Kalser Tauernhaus verläuft der Adlerweg bis zur Moaalm ständig in Richtung Süden durch das liebliche Dorfertal auf einem breiten Almweg leicht abwärts. Man passiert dabei u.a. die Kalseralmen der Rumesoi-und Schönebene. Bald nach der Jausenstation Bergeralm zweigt bei der Moaebene links der Weg Nr. 40 über einen Trittsicherheit erfordernden Steig („die Stiege“), hinauf zur Moaalm (1.793 Meter), oberhalb von Kals. Weiter abwärts über die Moaalmstraße bis zur Brücke am Teischnitzbach, wo nach etwa 70 Meter bei einer Zaunlücke eine Wegtafel ins Teischnitztal weist. Dieses ist noch sehr ursprünglich und begeistert ebenfalls mit landschaftlicher Schönheit. Von dort führt ein Almweg auf der lärchenbewachsenen rechten Talseite empor.


Es gibt aber auch einen abkürzenden Steig, der den Almweg mehrmals kreuzt. Er passiert beim Maurigen Trog (2.101 Meter), die schmale, 800 Meter lange Felsklamm (2.075 Meter). Am Eingang in den Hochtaltrog der Teischnitz-Ebene (Brücke) zeigt ein Wegweiser an, dass hier der zur Stüdlhütte führende Steig rechts in die steilen Berghänge abzweigt. Bald blickt man auf den rauschenden Teischnitzbach hinunter und sieht die Eistürme des Teischnitzkees aufblitzen. Es gilt noch einige steile Wiesenhänge, Rippen und Rinnen zu überwinden, ehe man sich abschließend über Schutt und Steinblöcke von Süden der Stüdlhütte nähert (2.802 Meter). Sie steht am Fuß vom Großglockner, das Berg- und Gletscherpanorama ist dementsprechend grandios. Wegbeschreibungen siehe auch: „Osttiroler Wanderbuch“ von Walter Mair.

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