Osttiroler Adlerweg-Etappe 09: Stüdlhütte – Lucknerhaus

Die letzte Etappe am Osttiroler Adlerweg führt von der Stüdlhütte am Fuße des Großglockners zum Lucknerhaus. Hier endet der Adlerweg und die Kalser Glocknerstraße schlängelt sich von dort abwärts ins Tal.

Adlerkick: Die Pfortscharte bildet einen ausgesetzten Übergang auf 2.800 Meter. Auch hier sind wieder Geröll, Schuttreisen und abschüssige Stellen mit Hilfe von teilweise fest verankerten Seilen zu überwinden. Wegen der Gefahr eines Blitzschlages empfiehlt es sich nicht, diese Passage bei Gewittern zu bewältigen. Deshalb  unbedingt bei der Tourenplanung Wetterinformationen einholen!

Adlerblick: Soviel grandiose Natur macht neugierig auf die Geheimnisse der Bergwelt. Wer die Zusammenhänge besser verstehen will, kann sich die Lehrpfade genauer ansehen: den „Geo-Lehrpfad“ am Luckner Weg und den „Lehrweg Glocknerspur- BergeDenken“, ausgehend vom Lucknerhaus. Auf dieser letzten Etappe wirft man gern  auch immer wieder einen Blick zurück zum Hochgebirgsglück.

 

Das Wichtigste auf einen Blick

Streckenlänge
11 km
Höhenmeter Bergauf
🔋
450 hm
Höhenmeter Bergab
🔋
1330 hm
Gehzeit Gesamt
5:30 h
Höchster Punkt
🞍
2824 m
Schwierigkeit
🞽
Schwer
Kondition:

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Technik:

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Öffentlicher Verkehr:

Vom Bahnhof Lienz mit dem Bus (Linie 951 oder 950X) in Richtung Prägraten a.G. Hinterbichl bzw. Kitzbühel Bahnhof bis Huben Ort, ab Huben Ort mit dem Bus (Linie 952) bis Kals a.G.

Parken:

Südlich von Matrei in Osttirol nach Kals abzweigen. 
Parkplatz in Kals in der Nähe des Taurerwirts.

Ausgangspunkt:
Stüdlhütte
Endpunkt:
Lucknerhaus
Beste Jahreszeit:
JUN, JUL, AUG, SEP

Höhenprofil

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Aktuelles Wetter

Beschreibung


Streckenbeschreibung: Von der Stüdlhütte auf der Fanotscharte (2.802 Meter) steigt man in nördlicher Richtung fünf Minuten bergan, orientiert sich dann nach Osten am Wegweiser Pfortscharte, Salmhütte, Glorer Hütte, über den Weg AV 713 in Richtung Süden, Südosten. Dieser verläuft direkt unterhalb der Moränenfelder des Ködnitzkees´und mündet weit oberhalb der sogenannten Viehböden in den Johann-Stüdl-Weg (AV 702 B). Der zunächst gut ausgebaute Weg zieht nun hinauf durch Wiesenhänge, später wieder seilversichert nach oben. Jetzt hinein in das Schuttkar und darin weiter durch das Kar aufwärts. Bei einer Steiggabelung im Kar nicht rechts in die Felsen, sondern weiter Richtung Salmhütte durch das Kar aufwärts. Der Steig leitet in dieser Passage in kurzen Serpentinen durch Schutt und Geröll, aber mit gutem Untergrund. Steil geht es hinauf zur Pfortscharte.


Auf der anderen Seite ein kurzes Stück in ähnlichem Gelände abwärts, bei der Steiggabelung Richtung „Glorer Hütte“ orientieren. Von hier geht es am Luckner Weg Richtung Süden, auf grünen, welligen Bergmatten u.a. am Oberen Glatzsee vorbei und man erreicht nach einiger Zeit die Glorer Hütte am Berger Törl (2.651 Meter). Im breiten, von Wiesenhängen geprägten Bergtal finden sich Stirnmoränen ehemaliger Gletschertätigkeit, die bis in die Mulde mit dem Glatzbach reichen. Nach der Glorer Hütte verläuft der Weg parallel zur Materialseilbahn auf zum Teil erdigem Steig und über einige kleinere Bächlein weiter talwärts zwischen Bergwiesen hinunter, wo man sich zum Schutz der Natur auf dem Steig halten sollte. Schließlich mündet der Steig in einen breiten Weg, der zum Lucknerhaus führt. Etappenziel und Ende des Adlerweges Osttirol! Oder der schöne Beginn, wenn man ihn von dieser Seite aus in Angriff nimmt. Wegbeschreibungen siehe auch: „Osttiroler Wanderbuch“ von Walter Mair.

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