Osttiroler Adlerweg-Etappe 07: Sudetendeutsche Hütte – Kalser Tauernhaus

Die Granatspitzgruppe im zentralen Bereich der Hohen Tauern fügt sich in das beeindruckende Bergpanorama dieser Adlerweg-Etappe, die von der Sudetendeutschen Hütte zum Kalser Tauernhaus führt. Dabei kommt man auf dem Teilabschnitt der „Glockner-Runde“ dem Großglockner immer näher.

Adlerkick: Zwar führt der Adlerweg unterhalb des Gradötzgletschers vorbei, aber mit Schnee und Eis ist trotzdem zu rechnen. Vor allem im Frühsommer und nach Kaltwetterperioden können im Bereich der Gradötzscharte ausgedehnte Schneefelder liegen. Am besten, man informiert sich über die zu erwartenden Wegverhältnisse bei den Hüttenwirten oder bei der Tourismusinformation.

Adlerblick: Der höchste Punkt der Granatspitzgruppe ist der Große Muntanitz (3.232 Meter). Man kann ihn vom Weg aus betrachten, oder ihn in Angriff nehmen. Der Normalanstieg von der Sudetendeutschen Hütte ist bei trockenen Verhältnissen relativ einfach und es gibt einen schönen Gipfel-Ausblick zum Großglockner im Osten und in die Venedigergruppe im Westen.

 

Das Wichtigste auf einen Blick

Streckenlänge
7.5 km
Höhenmeter Bergauf
🔋
300 hm
Höhenmeter Bergab
🔋
1200 hm
Gehzeit Gesamt
4 h
Höchster Punkt
🞍
2828 m
Schwierigkeit
🞽
Mittel
Kondition:

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Technik:

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Öffentlicher Verkehr:

Mit der Buslinie 955 von Matrei in Osttirol zur Haltestelle "Hinterburg" als Ausgangspunkt zum Matreier Tauernhaus. Vom Bahnhof Lienz mit dem Bus (Linie 951 oder 950X) in Richtung Prägraten a.G. Hinterbichl bzw. Kitzbühel Bahnhof bis Huben Ort, ab Huben Ort mit dem Bus (Linie 952) bis Kals a.G. Taurerwirt.

Parken:

Für die Sudetendeutsche Hütte mit dem Auto nach Matrei in Osttirol und dann in den Weiler Glanz hoch über dem Ort. Für das Kalser Tauernhaus südlich von Matrei in Osttirol nach Kals abzweigen. 
Parkplatz in Glanz. Parkplatz in Kals in der Nähe des Taurerwirts.
. 

Ausgangspunkt:
Sudetendeutsche Hütte
Endpunkt:
Kalser Tauernhaus
Beste Jahreszeit:
JUN, JUL, AUG, SEP

Höhenprofil

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Beschreibung


Streckenbeschreibung: Von der Sudetendeutschen Hütte wandert man am Gedenkkreuz und am hüttennahen kleinen Bergsee vorbei über Rasenrücken und bemooste Mulden hinauf ins Abflussgebiet des Gradötzkees´, wo sich ebenfalls ein See angestaut hat und mächtige Moränen die Landschaft prägen. Schließlich erreicht man den Gradötzsattel (2.826 Meter), danach geht es hinunter, dem sogenannten Bloipalfen (2.684 Meter) entgegen. Anschließend weiter bergab über ein Wiesenstück und klammartig gelagerte Felsen.


Auf ca. 2.500 Meter Höhe zweigt der Silesiaweg links ab. Er führt in wenigen Minuten Gehzeit auf die felsige Muntanitzschneid mit grandioser Aussicht, auf dem Adlerweg bleibend hält man sich jedoch rechts und erreicht schließlich den Muntanitzbach, der bei starker Wasserführung nicht so einfach - vor allem nicht trockenen Fußes - zu überwinden ist. Ein Stück oberhalb des Gebietes der Ochsenalm umschreitet man den auslagernden Rücken der Muntanitzschneid. Der Weg ist hier gut ausgebaut, im unteren Teil vollführt er einen kleinen Knick und weist eine felsige Stelle auf. In weiterer Folge geht es über Wiesenhänge hinunter und man durchstreift in nördlicher Richtung ein kleines Zirbenwäldchen. Man gelangt schließlich zu einer Hinweistafel zur Brücke am Stotzbach mit zufließendem Loamesbach.


Bei der etwas tiefer stehenden Wegtafel wählt man den Abstieg, bez. 514 A, zum Kalser Tauernhaus. Auf zahlreichen engen Kehren wandert man nun am Wilhelm-Ernst-Weg zwischen Erlen, Eschen und Lärchen im Zickzack talwärts, an der Nationalpark-Aussichtskanzel vorbei, wo ein Wasserfall des Stotzbaches über eine von eiszeitlichen Gletschern geschaffene Trogschulter in die Tiefe wirbelt. Schließlich geht es über den Dorferbach zum Etappenziel, dem gemütlich eingerichteten Kalser Tauernhaus (1.755 Meter). Dieses befindet sich im hinteren Teil des Dorfertales, nur ein kleines Stück unterhalb jener Stelle, wo der Stotzbach in den Dorferbach mündet. Wegbeschreibungen siehe auch: „Osttiroler Wanderbuch“ von Walter Mair.

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