Osttiroler Adlerweg-Etappe 02: Johannishütte – Eisseehütte

Entlang dieser Adlerweg-Etappe begeistern tolle Ausblicke auf die benachtbarten Gletscherberge. Die Route führt von der Johannishütte über den Sajat-Höhenweg und vorbei an der Sajathütte zur Eisseehütte.

Adlerkick: Die Schernesschaft erstreckt sich zwischen der Johannishütte und der Sajathütte und bildet einen ausgesetzten Übergang, der verlässliche Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erfordert. Die Überwindung der Schernersschlucht ist ebenfalls recht spektakulär.

Adlerblick: Schön wenn man beim Wandern immer die alpine Gletscherwelt im Blick hat. Der „Umweg“ über die Kreuzspitze lohnt mit einem besonders schönen Ausblick auf den Großvenediger.

Das Wichtigste auf einen Blick

Streckenlänge
10 km
Höhenmeter Bergauf
🔋
1020 hm
Höhenmeter Bergab
🔋
620 hm
Gehzeit Gesamt
6 h
Höchster Punkt
🞍
2788 m
Schwierigkeit
🞽
Schwer
Kondition:

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Technik:

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Öffentlicher Verkehr:

Mit der Buslinie 951 von Matrei in Osttirol bis zur Haltestelle "Prägraten am Großvenediger – Hinterbichl" (Zustieg Johannishütte) oder zur Haltestelle "Prägraten am Großvenediger – Wallhorn" (Zustieg Eisseehütte).

Parken:

Von Matriei in Osttirol mit dem Auto oder Bus bis nach Prägraten im Virgental.
Parkplatz Wiesenbichl in Hinterbichl für die Johannishütte, Parkplatz Bodenalm für die Eisseehütte.

Ausgangspunkt:
Johannishütte
Endpunkt:
Eisseehütte
Beste Jahreszeit:
JUN, JUL, AUG, SEP

Höhenprofil

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Beschreibung


Streckenbeschreibung:

Der Normalweg über die Sajatscharte musste bereits vor Jahren wegen latenter Steinschlaggefahr aufgelassen werden. Mittlerweile gibt es einen neuen Verbindungssteig (schwarzer Bergweg!) der als „Kreuzspitz-Höhenweg“ ausgeschildert ist, und über die „Schernesscharte“, die am Kamm unterhalb der Kreuzspitze verläuft, führt. Die Kreuzspitze (3.155m) ist von dort in einer ½ Stunde erreichbar. Als Lohn für den Aufstieg wartet eine großartige Aussicht auf die höchsten Berge der Venedigergruppe. Der Abstieg zur Neuen Sajathütte führt dann über einen mit Stahlseilen versicherten „Felsensteig“. (anspruchsvoll!) Das Etappenziel – die einfachere, aber ebenfalls gemütliche Eisseehütte – liegt allerdings noch ein gutes Stück entfernt. 

Ein etwas weniger anspruchsvoller und kürzerer Übergang führt von der Johannishütte auf direktem Wege über die Zopatscharte (2.951 m) zur Eisseehütte. (roter Bergweg!) Man verlässt die Hütte in östlicher Richtung, und steigt in einigen Serpentinen bis zu einem markanten „Steinmann“ auf. Von dort in östlicher Richtung über die weiten Bergwiesen des „Zopat“ bis zur Weggabelung „Kreuzspitze“ (2.750 m) und weiter Richtung Osten am Fuße der Zopetspitze entlang, bis zur Zopetscharte. Der Abstieg erfolgt die ersten 100 Hm in steilen Kehren (seilversichert!), und führt dann hinunter in den Talgrund der „Kleinitzalm“. Nach Überquerung des Timmelbaches ist man in kurzer Zeit bei der "Eisseehütte".

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