„Stille ist heutzutage vielleicht das größte Luxusgut“, sagt Franz Theurl, Obmann des Tourismusverbands. „Osttirol bietet Räume zum Innehalten: als Rückzugsort, vor allem aber als Quelle von Kraft und Klarheit.“ Die Region südlich des Alpenhauptkamms rückt im Sommer 2026 bewusst eine Auswahl besonderer Plätze in den Mittelpunkt, die nicht durch spektakuläre Inszenierung auffallen, sondern durch ihre Atmosphäre. Folgende fünf Orte zeigen, wie unterschiedlich sich diese alpine Stille erleben lässt:
Im Defereggental etwa zieht sich eine Mountainbikestrecke vom Talboden aus langsam durch Almwiesen und Zirbenwälder bergauf. Die letzten Meter der Bike & Hike Tour werden zu Fuß zurückgelegt. Nach kurzem Anstieg erreichen Ruhesuchende den Geigensee. Sein dunkler Wasserspiegel wirkt fast wie ein natürlicher Schalldämpfer. Wer dort ankommt, hört oft nichts – außer vielleicht den Wind, der durch die Zirben streicht. So wird der kleine Hochgebirgssee zu einem Platz, an dem Stille nicht die Abwesenheit von Geräuschen ist, sondern das bewusste Wahrnehmen der Natur. Pressekontakt AHM Kommunikation www.ahm-agentur.de Ariane Husung +49 8807 21490-16 [email protected] Lisa Mang +49 8807 21490-12 [email protected] Bildmaterial sowie weitere Informationen unter www.ahm-agentur.de / Kunden / Osttirol
Weiter östlich, oberhalb des Iseltals, folgt der Schlaitner Panorama- und Erlebnisweg sanft den Hängen der Landschaft. Zwischen Wiesen und Wäldern öffnen sich immer wieder weite Blicke über das Tal, bevor der Weg zum Daberer Wasserfall führt. Stille wird dort zu einem Paradoxon: Das tosende Wasser übertönt alles und lässt gerade dadurch andere Gedanken verstummen. Dieses Wechselspiel aus Bewegung und Naturgeräusch sorgt für eine Auszeit von der lauten, stressigen Welt.
Im Kristeinertal bei Anras wiederum wird spürbar, wie meditativ Wandern sein kann. Ein schattiger Weg verläuft durch Wälder und über kleine Brücken zum Celar-Wasserfall, stets begleitet vom gleichmäßigen Plätschern der Gebirgsbäche über Steine und Felsen. Besonders Eltern mit Kindern erleben hier, wie entschleunigend Natur für Groß und Klein sein kann – ohne Zielvorgabe, ohne Zeitdruck und weit weg vom hektischen Familienalltag.
Noch weiter hinein in die alpine Landschaft führt das Froßnitztal bei Matrei. Die weiten Almflächen des Nationalparks Hohe Tauern öffnen sich wie eine Bühne der Hochalpen. Wanderwege ziehen sich durch Wiesen und vorbei an traditionellen Hütten, während das Läuten der Kuhglocken, das Rauschen eines Baches und die Weite des Tals zu einer Klangkulisse verschmelzen. Dort scheint die Zeit plötzlich langsamer zu vergehen und Uhren überflüssig zu werden.
Selbst beim Klettern wird Stille spürbar. In den Lienzer Dolomiten führt der Steig Verborgene Welt durch markante Felsformationen und ermöglicht immer wieder spektakuläre Ausblicke auf charakteristische Gipfel wie die Große Sandspitze, den Spitzkofel oder den Hochstadel. Mit jedem Griff rückt der Alltag ein Stück weiter in den Hintergrund, bis schließlich nur der eigene Atem und die Konzentration auf den nächsten Schritt zählen.
Über Osttirol. „Osttirol ist natürlich anders. Natürlich, im Sinne von Natur“ – so lautet das Credo der Urlaubsregion südlich des Alpenhauptkamms. Zwischen dem Nationalpark Hohe Tauern, den Lienzer Dolomiten und dem Karnischen Grenzkamm gelegen, zeichnet sie sich besonders durch ihre Ursprünglichkeit, Echtheit und gelebte Tradition aus. Mit insgesamt 265 Dreitausendern und dem Großglockner, höchster Gipfel Österreichs, nennt sich Osttirol zu Recht „das Bergtirol“. Naturliebhaber finden dort unberührte Landschaft und jede Menge Freiraum. Aktive schätzen die idealen Bedingungen für Outdoor-Sport, in Bergsteiger- und Kletterkreisen genießt Osttirol längst Kultstatus. Genussurlauber schätzen den südlichen Teil Österreichs besonders für seine kulinarische Vielfalt mit bodenständiger Kochkunst auf höchstem Niveau: von urigen Jausenstationen bis hin zu raffinierten Hauben-Restaurants. Außerdem spielen bäuerliche Traditionen eine besondere Rolle: Jahrhundertealte Rituale, unverfälschtes Handwerk und eine sanft gewachsene, ehrliche Brauchtumskultur prägen das Leben der Menschen in Osttirol – einst wie heute.
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