Osttiroler Adlerweg-Etappe 04: Bonn-Matreier Hütte – Badener Hütte

Auf dieser schwierigen, vierten Adlerweg-Etappe in Osttirol geht es von der Bonn-Matreier-Hütte bis zur Badener Hütte. Dabei passiert man die Schärfere Galtenscharte und arbeitet sich Schritt für Schritt immer weiter zum Hoheitsgebiet des Großglockners vor.

Adlerkick: Die Galtenscharte ist ein hochalpiner Übergang, der einige Anforderungen in den Weg legt, zum Beispiel gewaltige Granitblöcke und wackelige Felsplatten. Auch die etwas unwegsame Routenführung erfordert ungeteilte Aufmerksamkeit. Auf der Scharte hebt man bei einer Rast wieder den Blick vom Boden und lässt ihn übers herrliche Tauernpanorama schweifen.

Adlerblick: Am Säulkopfgipfel reibt man sich bei guter Sicht die Augen: Kann es einen erhebenderen Ausblick geben? Der schneebedeckte Großvenediger, das Großglocknermassiv, die Höhenzüge der Zentralalpen und sogar die Bergspitzen der weit entfernten Dolomiten sind zu sehen.
 

Das Wichtigste auf einen Blick

Streckenlänge
10 km
Höhenmeter Bergauf
🔋
800 hm
Höhenmeter Bergab
🔋
950 hm
Gehzeit Gesamt
5 h
Höchster Punkt
🞍
2872 m
Schwierigkeit
🞽
Schwer
Kondition:

* * * * *

🞙🞙🞙🞙🞙

Technik:

* * * * *

🞙🞙🞙🞙🞙

Öffentlicher Verkehr:

Mit der Buslinie 951 von Matrei in Osttirol Richtung Virgen bis zur Haltestelle "Virgen Abzw. Obermauern". Zur Bushaltestelle "Abzw. Gruben" für den Zustieg zur Badener Hütte verkehrt von Matrei aus die Buslinie 955.

Parken:

Mit dem Auto oder Bus ins Virgental für den Anstieg auf die Bonn-Matreier Hütte. Von Norden durch den Felbertauerntunnel oder von Süden aus Matrei in Osttirol kommend nach Gruben für den Zustieg zur Badener Hütte.
Parkplatz Wallhorner Mähder / Bodenalm oder Parkplatz Budam für die Bonn-Matreier Hütte. Parkplatz in Gruben für die Badener Hütte.

Ausgangspunkt:
Bonn-Matreier-Hütte
Endpunkt:
Badener Hütte
Beste Jahreszeit:
JUN, JUL, AUG, SEP

Höhenprofil

PDF Datei

GPX Datei

Interaktive Karte

Aktuelles Wetter

Beschreibung


Streckenbeschreibung: Ein Stück oberhalb der Bonn-Matreier Hütte (ca. 8-10 Minuten Gehzeit), zweigt bei Wegtafeln der Steig nach rechts ab. Man durchschreitet einen steinigen Bergtrog und erreicht schließlich die schrägen Felstürme der Kälberscharte (2.791 Meter). Auf beiden Seiten der Scharte erleichtern Treppen und Stahlseile den Übergang ins Kleine Niltal, so bezwingt man auch den Aufstieg zur höher gelegenen Galtenscharte relativ problemlos. Nun erfolgt der steile, fordernde Abstieg hinunter zum Mailfroßnitzbach, obwohl man die 600 Höhenmeter später wieder wett machen muss. Der obere Teil des Steilstückes ist stahlseilversichert, im Mittelstück erwartet einen oft auch im Sommer ein hartnäckiges, steiles Schneefeld. Wenn man Glück hat und der Wegabschnitt schneefrei ist, verläuft der Steig durchgehend.


Weiter unten wird das Gelände flacher, der Abstieg endet bei der Brücke über den Mailfroßnitzbach. Etwa 40 Meter unterhalb der Brücke befindet sich die Fortsetzung des Steiges. Hoch über dem Froßnitztal quert man nun die grünen Hänge der Hohen Achsel von Süden nach Norden und passiert dabei landschaftlich sehr abwechslungsreiche Teilstücke. Kurze Stellen sind stahlseilversichert, man kommt an zahlreichen kleinen Bächen vorbei. Auf der sogenannten Achsel befindet sich ein grasumwachsener, von einer Moräne abgedichteter Tümpel. Hier verbindet sich der Venediger Höhenweg mit dem Talweg. Es geht weiter in Richtung „Badener Hütte“, wobei man eng hintereinander gereihte Moränen und schließlich die Brücke am Froßnitzbach überschreitet. Es folgen einige Rücken und Mulden, die den Schneehühnern Schutz bieten. Schließlich gelangt man zur Seitenmoräne des Frosnitzkees´, dort hält man sich rechts und wandert weiter, bis man das Etappenziel, die Badener Hütte (2.608 Meter) am Großvenediger, erreicht. Wegbeschreibungen siehe auch „Osttiroler Wanderbuch“ von Walter Mair.

Newsletter

Melde dich zu unserem Newsletter an und erhalte jeden Monat die besten Tipps für aktuelle Angebote, Bergtouren, Veranstaltungen und viele mehr.