Pfarrkirche zum Heiligen Virgil

chiese/conventi/monasteri

Die Jahreszahl 1110, die bei einem Umbau der heutigen Pfarrkirche gefunden wurde, weist auf ein sehr altes Gotteshaus in Virgen hin. Die gotische, vierjochige Kirche wurde 1516 geweiht und erhielt nach einem Umbau 1785 die heutige Form. Der 72 m hohe Turm mit dem weithin sichtbaren spitzen, grünen Schindeldach ist nordseitig angebaut. Die Innenausstattung ist spätklassizistisch, die meisten Barockplastiken stammen vom bekannten Tiroler Bildhauer Johann Patterer (18. Jhdt.), die Deckenbilder wurden 1937 vom Schwazer Künstler Karl Rieder gemalt. Der Kirchenpatron lebte im 8. Jhdt. und war Bischof von Salzburg, das Patrozinium wird am 24. September gefeiert. Zur Geschichte der Virger Pfarre: Eine alte Überlieferung erzählt, dass die Pfarrkirche in "uralten Zeiten zu Grieß nahe der itzigen Brücke nahe der Isel gestanden ist und St. Johann in den Weiden geheißen hat. Da habe ein fürchterlicher Bergsturz die Kirche samt der ganzen Umgebung verschüttet." Ob an dieser Sage etwas Wahres ist, konnte bis jetzt nicht geklärt werden. Auf alle Fälle ist Virgen eine der ältesten Pfarren in Osttirol, um 1170 wird hier bereits der Sitz eines Pfarrers genannt. Die Pfarre umfasste bis 1548 auch St. Jakob i. D., Prägraten wurde erst 1719 pfarrlich selbstständig. Mitteldorf, früher zu "Windisch Matrei" gehörend, kam erst 1782 zum Virger Pfarrsprengel.


Sonntagsgottesdienst: 8:45 Uhr, jeden 2. Sonntag im Monat: 10:00 Uhr, Samstag (14-tägig): 19:00 Uhr (im Winter), 19:30 Uhr (im Sommer).

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