Paragleiten von der Gamswiesenspitze
Dennoch gibt es für den Erfahrenen Aeronauten einige faszinierende Flugmöglichkeiten. Insbesondere der Extrembewerb des Dolomitenmannes hat diese Gegend unter „Paralpinisten“ bekannt gemacht (Initiator war hier Gernot Madritsch). Fachkundige Auskunft über Start-, Landeplätze, Flug und eventuelle Gefahren in den Lienzer Dolomiten gibt der 5-fache Dolomitenmanngewinner Wendelin Ortner von der Flugschule Blue Sky!

Marmorskulptur ist von Arzt Dr. Kerber, Oberlienz unter Mitarbeit von Heinz Istenich, Lienz
Grosse Gamswiesenspitze 2488 Meter – Gipfelstart!
Steiler Rasenstartplatz im Zentrum der Lienzer Dolomiten
Anstiege: entweder über Normalweg von der Kerschbaumer Alm (Schutzhütte 1902m) oder von Osten (Karlsbaderhütte bzw. Marcher Stein ca. 2000m) zum Einstieg der N-Wand der Kleinen Gamswiesenspitze über Schotterrinne zum Sattel zwischen Kleiner- und Grosser Gamswiesenspitze.
Hochstadel (2.680 m) - Hochstadelwiese (ca. 1.820 m) Der Flug über die Hochstadel-Nordwand hinaus ist einfach atemberaubend. Mit ca. 1.400 m Höhe ist sie die dritthöchste Felswand der Ostalpen. Flug über die N-Wand nur vom Gipfel (2580m) oder der Ostflanke des Gipfels bei 2500 m = Dolomitenmann-Startplatz 1997). Alternative Startplätze weiter unten am Grat des Rudnig auf ca. 2200 m Höhe oder einfacher vom Wiesenspitze ca. 2200 m (Stadelwiese = Hüttenbereich).
Spitzkofel (2.718 m) Direkt vom Gipfel ist ein Start zu riskant. Gestartet wird am Fuß des Gipfelaufbaus auf etwa 2.400 m in den steilen Hängen über dem Hallebachtal. Dies ist auch der Startplatz der Paragleiter beim alljährlich stattfindenden Dolomitenmann.
Laserzwand (2.614 m) Von Lienz aus übermächtig - und doch haben beim Dolomitenmann ‘99 über 100 Paragleiter diesen Schritt getan. Faszinierendes Flugerlebnis bei sicheren Verhältnissen, am Schönsten im Herbst.