
Nationalpark Hohe Tauern Tirol
Das Nationalparkhaus liegt mitten im Ortszentrum von Matrei i.O. am Kirchplatz. Die hochmoderne interaktive Ausstellung „Tauernwelten“ lädt zu einem Besuch in eine Welt an der Existenzgrenze allen Lebens ein. Ein Film auf Großleinwand erweckt imposante Gletscher zum Leben, Hochgebirgstiere erzählen vom harten Dasein, aber auch dem Menschen mit seinen kulturellen Einflüssen auf die Hohen Tauern wird hier ausreichend Raum gewidmet. Führungen für Busgruppen sind auf Voranmeldung möglich, ebenso Exkursionen in den Nationalpark Hohe Tauern mit den Nationalparkrangern.
Öffnungszeiten:
Winter: von Mitte Dezember bis Ostern
Sommer: von Juni bis Oktober
„Im Banne des Großglockners“ - Glocknerhaus Kals
Der Ausstellung stehen mehrere Räume zur Verfügung, um sich der einzigartigen Kultur und Landschaft rund um den höchsten Berg Österreichs zu nähern. Am Beginn steht die Begegnung mit Zeugen der frühesten Besiedlung. Beim Thema „Die Natur“ geht es im weitesten Sinne um Flora und Fauna im größten mitteleuropäischen Nationalpark Hohe Tauern. Eine Gemeinde, die dermaßen durch die sie umgebene Landschaft beherrscht wird, prägt freilich auch ihre Bewohner. Das zeigt sich in allerlei Formen wie profanen Sitten und Gebräuchen, die man interaktiv im Raum „Die Menschen“ erleben kann.
Öffnungszeiten: Sonderführungen für Busgruppen außerhalb der Öffnungszeiten sind auf Voranmeldung jederzeit möglich: Tel. +43.50.212.540
Walfahrtskirche „Maria Schnee“ in Obermauern
Die beliebte Walfahrtskirche, kulturhistorisch sehr interessant, ist ein spätgotisches Bauwerk von Simon von Taisten, Hofmaler der Görzer Grafen. Er malte Ende des 15. Jahrhunderts die eindrucksvollen Fresken. Von Ende Juni bis Mitte September werden jeden Freitag um 17.00 Uhr kulturhistorische Führungen kostenlos angeboten. Zusätzliche Führungen können nach telefonischer Vereinbarung (+43.50.212.520) stattfinden. Am Westende von Virgen führt ein viel begangener und neu gestalteter Kreuzweg zur bekannten Wallfahrtskirche „Maria Schnee“. Heimische Künstler haben in Gemeinschaftsarbeit 15 ausdrucksstarke Stationen.
Öffnungszeiten: ganzjährig geöffnet

Kalser Glocknerstraße
Wegbeschreibung: Huben Abzweigung Kals, weiter bis Kals am Großglockner, in „Burg“ zweigt die Kalser Glocknerstraße ab und bringt Sie nach 7 km in das malerische Ködnitztal bis zum Lucknerhaus (1.920 m). Sie ist auch für Omnibusse gut befahrbar. Die Mautgebühr beträgt EUR 1,40 (Stand 2009) pro Person. Direkt vom Parkplatz am Ende der Straße biete sich dem Besucher der schönste Blick auf den Großglockner, mit 3.798 m der höchste Berg Österreichs. Idealer Ausgangspunkt zahlreicher Spaziergänge, Wander- und Bergtouren aller Schwierigkeitsgrade, z.B. Lehrweg Glocknerspur - BergeDenken (1 Std.), Lucknerhütte (1 Std.), Stüdlhütte (2,5 Std.), Glorerhütte (2 Std.), Adlersruhe (3 Std.) Einkehrmöglichkeit: Lucknerhaus (Tel. +43.4876.8555).
Öffnungszeiten: ganzjährig, im Winter Mautfrei, Mautpflichtig Pfingsten bis Ende September
Innergschlöss - schönster Talabschluss der Ostalpen
Wegbeschreibung: von Matrei in Richtung Felbertauerntunnel kommend nach ca. 14 km links zum Matreier Tauernhaus abbiegen. Am Fuße des Großvenedigers befindet sich der anerkannt schönste Talabschluss der Ostalpen. Erwanderbar ist Innergschlöß vom Matreier Tauernhaus über eine flache Forststraße oder auf der anderen Seite des Gletscherbaches über einen romantischen Steig. Wer nicht zu Fuß ins Innergschlöß gehen will, kann den Bummelzug (Gruppenanmeldung bei Fam. Steiner, +43.4875.6026), die Pferdekutsche (Mario Steiner, +43.664.9319512) oder das Taxi (Fam. Resinger, +43.4875.8820) nutzen. Einkehrmöglichkeiten: Matreier Tauernhaus, Berghaus Außergschlöß, Venedigerhaus Innergschlöß.
Öffnungszeiten: Mai bis Oktober
Umbalfälle - 1. Wasserschaupfad Europas
Wegbeschreibung: Virgental - Prägraten am Großvenediger - in Hinterbichl beim Gasthof Islitzer linke Abzweigung Richtung Ströden - Parkplatz Ströden (gebührenpflichtig). Gehzeit vom Parkplatz bis zur Pebell- und Islitzeralm ca. 30 Minuten, von dort ca. weitere 45 Minuten Aufstieg und ca. 30 Minuten Abstieg. Für den Abstieg kann man den gleichen Weg zurück wählen, oder man geht über den Fahrweg zuerst ein kurzes Stück bergauf, und dann weiter, bis man zur Aussichtskanzel „Großbachfall“ gelangt. Der weitere Abstieg führt dann im unteren Drittel über eine Brücke, wo man noch einmal die kühle „Gischt“ des Großbachfalles im Gesicht zu spüren bekommt. Tipp: Pferdekutschenstandort Ströden: Tel. +43.4877.5360.
Öffnungszeiten: Mai bis Oktober