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Wie Nachhaltigkeit funktioniert – am Beispiel des Osttiroler Villgratentals

Zurück zur Natur

Jahrhunderte lang lebte der Mensch in den Alpen mit der Natur. Holte sich von ihr, was er brauchte. Und hinterließ eine bescheidene, aber enkelkindertaugliche Welt.
Dann kam der Tourismus. Berge wurden mit Seilbahnen überzogen und Täler mit Hotelburgen betoniert. Überall?
Oder können Nachhaltigkeit und Tourismus gemeinsam funktionieren? Die Menschen im Villgratental in Osttirol leben vor, wie es geht. Ohne viel Tammtamm.

Noch immer leben viele der knapp 1.700 Seelen von der Landwirtschaft und der Verarbeitung lokaler Erzeugnisse.
Einige haben sich einer sehr sanften Form des Tourismus verschrieben. Der achtsame Umgang mit Lebensraum und -grundlage
ist allen Villgratern in die Wiege gelegt. Sie hegen und pflegen ihre Landschaft, bewirtschaften Almen und achten sehr auf das Tierwohl.
Osttirol ist nicht zufällig der schafreichste Bezirk Österreichs.

 

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Biken auf der Sonnenseite

Warum Osttirol der Hotspot für Radler aller Gusto-Klassen ist? In den neun Gebirgsgruppen Osttirols findet garantiert jeder seine Traumtour – ob auf Singletrails, angenehmen Schotterstraßen, einsamem Asphalt, Flussradwegen oder kombinierten E-Bike&Hike Touren. Und dank der Toplage auf der Sonnenseite der Alpen beginnt die Saison schon Anfang Mai und geht bis weit in den Goldenen Oktober hinein. Osttirol ist nicht nur die umweltfreundlichste Region Europas, sondern auch der Place to be für alle Bike-Freunde.

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Manche Gegenden haben einfach den Sport im Blut. So wie Osttirol in Sachen Mountainbike. Alban Lakata, Felix Gall und Gabriel Wibmer sind nur einige Mountainbiker von Weltruf, die aus Osttirol kommen. Die besondere Topografie ist sicher eines der Geheimnisse, warum es hier so viele Top-Mountainbiker gibt. Wer Touren mit mehr als 2000 Höhenmetern  sucht, wird in Osttirol garantiert fündig! Beispiel gefällig? Von Lienz startend geht’s ins Debanttal, rauf auf die Dolomitenhütte und weiter in die Lienzer Dolomiten, über die Spuren der Dolomitenmänner auf die Hochsteinhütte oder auf Hochstadel und Ederplan sowie über Thurn unter der Schleinitz vorbei aufs Zettersfeld und wieder hinab nach Lienz. Aber keine Sorge: In Osttirol werden nicht nur Marathon-Weltmeister Alban Lakata & Co happy, sondern auch Normalos!

 

 

 

 

Beste Infrastruktur: Radwege für die Genießer, Bikeparks für die Wilden

 

Osttirol ist mit seinen einzigartigen Hochtälern, urigen Almhütten mit feinster Kulinarik das ideale Bike-Revier auf der Sonnenseite der Alpen. Ständig präsent: die 266 Dreitausendergipfel. Mountainbiker freuen sich in Osttirol auf 120 markierte Routen. Genuss-Radfahrer und Familien cruisen dagegen auf einem 1.000 Kilometer langen Netz aus besten Radwegen durch Osttirol. Der Drauradweg führt von Südtirol nach Kärnten auf einer Strecke von 63 Kilometern durch Osttirol. Der Iseltalradweg leitet auf knapp 30 Kilometern von Lienz nach Matrei: Radlers Begleiter ist der wohl beeindruckendste noch unverbauten Gletscherfluss der Alpen, die Isel.

Downhill- und Enduro-Freaks zieht es in die Bikeparks Lienz und Kals am Großglockner. Der Bikepark Lienz am Hausberg Hochstein mit seinen vier Trails und einem Pumptrack liegt direkt an der Dolomitenstadt Lienz. Im Bikepark Großglockner Resort Kals rocken Downhiller drei Trails. Stets im Blick: der Großglockner, Österreichs Höhepunkt.

 

Skilanglauf, die älteste aller Wintersportarten, hat nicht nur in Skandinavien Tradition, sondern auch im schneereichen Süden Österreichs ein Zuhause.
Die Möglichkeiten in Osttirol sind vielfältig. Ein 400 Kilometer langes, perfekt präpariertes Loipennetz schlängelt sich durch die einzigartigen Winterlandschaften zwischen Nationalpark Hohe Tauern, Lienzer Dolomiten und Karnischen Alpen. Über die „Trans-Dolomiti“-Strecke bietet sich sogar die Möglichkeit ab Lienz ins etwa 100 Kilometer entfernte Cortina d’Ampezzo zu gleiten. Aufgeteilt auf mehrere Etappen wandert man dabei in der Loipe genussvoll von Dorf zu Dorf, bis schließlich Cortina und damit Venetien erreicht ist.

 


 

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