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Etappe 3: Eisseehütte - Bonn-Matreier-Hütte

Gipfelerlebnisse noch und noch, selbst wenn man die Gipfel nicht erklimmt, sondern auf dem Venediger Höhenweg daran vorbeiwandert. Nach der Eisseehütte im Timmeltal verläuft der Weg ziemlich auf gleicher Höhe bleibend und passiert u.a. eine markante Osttiroler Bergmajestät, den Hohen Eichham. Auch von reizvollen Gebirgsköpfen ist man umgeben, zum Beispiel: Großer und Kleiner Hexenkopf, Säulkopf und Rauhkopf. Die schöne Natur mit ihrem wunderbaren Panorama sorgt dafür, dass die Tour dennoch nicht kopfl astig wird. Unterhalb der Wunwand vorbei und zwischen Wunalm und Wunspitze steil hinauf zum Eselrücken. Jetzt ist das Etappenziel, die gemütliche Bonn-Matreier-Hütte, schon ganz nahe.

(c) Fabian Pimminger
(c) Fabian Pimminger
(c) Fabian Pimminger
Adlerblick

Die Bonn-Matreier-Hütte steht auf einem Bergrücken auf der Südflanke der Eichamgruppe. Man hat hier einen atemberaubenden Blick auf die Lasörlinggruppe, die Dolomiten und die Schobergruppe. Bei guter Fernsicht sieht man sogar den höchsten Berg Sloweniens, den Triglav (2.864 Meter).

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Adlerkick

Wenn der steile Aufstieg auf den Eselrücken zu wenig Kick bringt, der Hohe Eichham (3.371 Meter) mit seinen vier Graten nach allen Himmelsrichtungen wartet ebenfalls auf Besuch. Er ist einer der schönsten Dreitausender der Venedigergruppe: Klettergrad (II-III). Gehzeit von der Bonn-Matreier- Hütte ca. 3,5 Stunden.

Adler Alpingeschichte

Der Standort der Bonn-Matreier-Hütte auf der Hochterrasse der Berge könnte nicht schöner sein: Sie liegt umgeben von einem Kranz von stolzen 3000ern am Rand des Nationalparks Hohe Tauern auf 2.750 Meter und ist ein wichtiger Stützpunkt für Wanderer auf dem Venediger Höhenweg. Außerdem repräsentiert sie die einzige deutsch-österreichische Hüttengemeinschaft. Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Situation wurde sie in den frühen 1930er Jahren von der Sektion Matrei des Österreichischen Alpenvereins und der Sektion Bonn des Deutschen Alpenvereins fi nanziert. 1932 wurde mit ihrem Bau begonnen, im selben Jahr wurde sie fertiggestellt. Zur Versorgung gab es damals noch keine Materialseilbahn wie heute, Lebensmittel und sonstige Artikel des täglichen Bedarfes mussten vom Wirt selbst bzw. von Trägern und Lasttieren auf die Hütte getragen werden.

In den 1980er Jahren wurde sie saniert und erweitert.

Adlerweg Etappe 3: Eisseehütte – Bonn-Matreier-Hütte

Routenstart: Eisseehütte
Routenende: Bonn-Matreier-Hütte
Höhenmeter:
600m
Routenlänge:
7km
Zeit:
3:30h

Von der Eisseehütte steigt man ein kurzes Stück zu den Wegtafeln des Venediger Höhenwegs hinab, wo dieser in den linken östlichen Hangbereich des Timmeltals lenkt. Die Überschreitung des auslaufenden Südwestkammes vom Hexenkopf ist leicht zu bewältigen, gleich darauf überwindet man den westlich auslaufenden Felsgrat des Hohen Eicham. Der bisher leicht und nahezu eben verlaufende Steig wird nun schärfer, denn er stößt auf den Westausläufer der Wunwand, mit der man eine Zeitlang auf Tuchfühlung bleibt. Steinerne Treppen dienen der Sicherheit, auch ein Stahlseil ist auf einem kurzen Wegstück gespannt. Es geht noch einige Kehren hinauf, man quert eine Wiesenflanke, etwa einen Kilometer bis zum Wunwand-Südwestgrat. In diesem Bereich gibt es eine Abzweigmöglichkeit zur Wallhornalm im Timmeltal, der Höhenweg
führt aber weiter über eine Wiesenflanke südlich der Wunwand bis zum ausklingenden Südgrat der Wunspitze. Dort steigt man ca. 1Ž2 Stunde zu einer Felsnische hinauf. Ein Stück höher teilt sich der Steig und man
könnte nach links zur Oberen und rechts zur Unteren Wunalm gelangen. Die Route des Venediger Höhenwegs verläuft nun hoch über dem Virgental, zum Teil unter den Bruchstücken eines alten Felssturzes hindurch und führt schließlich auf den Eselsrücken, der den Zugang zum Großen Niltal öffnet. 15 enge Kehren führen von
der Anhöhe durch eine schmale Rasenrinne hinab auf den Sandboden. Dort ein paar Schritte über den schmächtigen Abfluss aus dem Nilkees. Das Etappenziel, die Bonn-Matreier-Hütte, ist dabei längst schon in
Sicht. Auf einem guten Steig und über in den Fels gehauene Steinstufen gelangt man in den Bereich des stattlichen, schindelverkleideten Schutzhauses, das beste Verpflegung offeriert.
 

Factsheet Etappe 3 zum Download:

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