Sie befinden sich hier: Home / NationalparkRegion / Sommer / Wandern - NationalparkRegion / Weitwanderwege / Adlerweg Osttirol / Etappe 2

Etappe 2: Johannishütte - Eisseehütte

Weiter durch die faszinierende Bergwelt: Von der Johannishütte geht es auf dem direkter Übergang über die Zopatscharte zur Eisseehütte in nur 3,5 bis 4 Stunden, da der Normalweg über den Sajat-Höhenweg zur Sajathütte und dann weiter zur Eisseehütte aufgrund Steinschlaggefahr kurzfristig gesperrt wurde. Dafür bieten die benachbarten Gletscherberge atemberaubende Anblicke und das kurze Teilstück kann zur Entspannung oder aber auch zu einer kleinen Erkundungstour im Bereich der Eisseehütte genutzt werden.

(c) Fabian Pimminger
(c) Fabian Pimminger
(c) Fabian Pimminger
Adlerblick

Schön, wenn man beim Wandern ein Zwischenziel vor Augen hat: Der Aufstieg auf die Sajatscharte auf 2.750 Meter belohnt mit einer herrlichen Aussicht. Inmitten der grandiosen Bergwelt erspäht man am Rand des Sajatkares die Sajathütte, die schon von Weitem an ein kleines Schloss erinnert.

mehr Infos
Adlerkick

Die Sajatscharte erstreckt sich zwischen der Johannishütte und der Sajathütte und bildet einen ausgesetzten Übergang, der verlässliche Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erfordert. Die Überwindung der Schernersschlucht ist ebenfalls recht spektakulär.

Wanderweg über die Sajatscharte gesperrt!!!

Aufgrund von latenter Steinschlaggefahr!

Infos & alternative Verbindungen finden Sie hier!

mehr Infos

Adler Alpingeschichte

Die Knappenspitze ist ein Hinweis darauf, dass es im Gebiet rund um die Sajathütte ehemals Bergbau gab – es wurden Kupfererze abgebaut. Als Knappen bezeichnete man jene Männer, die eine Lehre als Bergmann abgeschlossen hatten. Die Sajathütte auf 2.600 Meter entstand allerdings viel später, mit ihrem Bau wurde im Jahr 1974 begonnen. Die Besitzer-Familie Kratzer hatte über mehrere Generationen das Gras auf diesen völlig unerschlossenen Bergmähdern zur Heugewinnung gemäht. Sie wusste also um die Gefahren und kannte jene Stelle, die weitgehend vor Muren, Steinschlag und Lawinen geschützt war. Auf diesen Platz baute man die Hütte, die bald zu einem beliebten Anlaufziel für Wanderer wurde. Viele Jahre wurden die vorbeikommenden Gäste von der Familie verwöhnt, bis dann doch die unberechenbare Natur zuschlug und am 21. April 2001 eine Lawine die Hütte zerstörte. Doch die Kratzers gaben nicht auf und errichteten mit Unterstützung von vielen helfenden Händen und Spenden ihr „Schloss in den Bergen“. 

Adlerweg Etappe 2: Johannishütte – Eisseehütte

Routenstart: Johannishütte
Routenende: Eisseehütte
Höhenmeter:
1020m
Routenlänge:
10km
Zeit:
6:0h

Von der Johannishütte führt der Venediger Höhenweg bzw. Adlerweg Richtung Osten und erreicht bald auf einem Kehrensteig die scharf hervortretende Zopetkante. Danach geht es weiter durch steiles Bergwiesengelände, wobei man vereinzelt Steinmännchen zu Gesicht bekommt. Ab und zu lohnt sich ein Innehalten, um einen Blick auf die gleißenden Gletscher des Großvenedigers zurückzuwerfen. Nach ca. einer Stunde öffnet sich ein kleines Hochtal, man hält sich dort beim Wegweiser südlich Richtung „Sajatscharte“. Nach der Querung eines Blockfeldes gelangt man in
hochalpines Gelände mit Steiganlage. Relativ breit und sicher, teilweise mit Stahlseilen versehen, quert der Weg die Steilflanke und führt zur Schernersschlucht, ehe er über einige Kehren im felsigen Gelände die Sajatscharte erreicht. Von hier dauert der Abstieg zur Sajathütte ca. ½ Stunde. Dabei geht es zuerst eine Schuttrinne hinunter, dann weiter auf sandigem Boden am Fuß der Roten Säule, bevor man über einen Rasenhang zur Sajathütte (2.575 Meter) gelangt. Eine willkommene Zwischenstation zur kulinarischen Stärkung, bevor man auf dem Prägratner-Höhenweg in Richtung
Eisseehütte weitermarschiert. Dieser Steig verbindet die Sajathütte mit der Eisseehütte, ohne dass man dazu ins Tal absteigen muss. Man verlässt die Sajathütte in Richtung Osten und umschreitet beim sogenannten „Fenster“ den Vorderen Sajatkopf auf dessen auslaufendem Südostgrat. Dort wendet sich der Steig Richtung Norden. Die zu querenden Steilrinnen sind wieder mit einer Steiganlage gut begehbar gemacht. Auch ein Hanganstieg ist durch bequeme Kehren entschärft. Weiter geht es durchs innere Timmeltal bis zur Ortsbezeichnung „Hinteres Wiesach“, wo sich das Gelände wieder gemäßigter zeigt. Nun noch das letzte Stück über den Timmelbach

Factsheet Etappe 2 zum Download:

Etappe 2 als PDF.

ProspektbestellungProspektbestellung

Bestellen Sie sich unsere aktuellen Prospekte oder sehen Sie sich online an.


Prospekte bestellen

Sonnen-Ski-Wochen Hotel Rauter**** Matrei

7 Übernachtungen inkl. Halbpension, Pool mit Grander-Wasser uvm.

ab € 599,- p. P.

Infos/Anfragen
Wintergenuss Ferienhaus Sonnenhang Matrei i.O.

7 ÜN inkl. Winterwanderung, 1 gemütliches Abendessen uvm.

ab € 245,- p. P.

Infos/Anfragen
Großglockner Skispaß Ferienhaus Sonnenhang Matrei

7 ÜN inkl. Halbpension, herzlicher Betreuung und kleiner Überraschung.

ab € 392,- p.P.

Infos/Anfragen
Skiwoche "Classic" - Hotel Goldried*** Matrei

7 ÜN mit Halbpension, 6 Tage Skipass, Fackelwanderung uvm.

ab € 627,- p.P.

Infos/Anfragen
Sommer Hit - Hotel Rauter**** Matrei in Osttirol

7 Übernachtungen inkl. Osttirol's Glockner Dolomiten Card

ab € 630,- p. P.

Infos/Anfragen
ENJOY OSTTIROL – Natur & Genuss - AlpenParks Hotel Matrei

2 ÜN mit Frühstücksbuffet, E-Bikeverleih, Isel°Gin-Tasting uvm.

ab € 139,00 p. P.

Infos/Anfragen
GROUND IT FESTIVAL Hotel Goldried*** Matrei i.O.

2 Nächte zum Winterclosing Festival inklusive 2-Tages-Skipass!

ab € 222,- p.P.

Infos/Anfragen
Biker-Angebot Hotel Goldried*** Matrei i.O.

3 ÜN inklusive Halbpension, Motorrad-Tourenkarte u.v.m!

ab € 222,- p.P.

Infos/Anfragen
Groundit- Das Winterclosing Festival

Internationale Top Dj´s, Kulinarik und einzigartige Naturkulisse.

5.-7. April 2019

weitere Infos
Osttirol's Glockner-Dolomiten Card

3 oder 7 Tage die Card für 26 Ausflugsziele genießen.



weitere Infos