Schöttnerspitze

Das Wichtigste auf einen Blick

Höhenmeter Bergauf
🔋
1550 hm
Höchster Punkt
🞍
2633 m
Gehzeit Aufstieg
4:50 h
Streckenlänge
7.4 km
Schwierigkeit
🞽
Schwer
Ausgangspunkt:
Tristach – Kreithof (1.050 m)
Endpunkt:
Schöttnerspitze (2.633 m)

Höhenprofil

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Beschreibung

Die kleine, unscheinbare Felserhebung der Schöttnerspitze in den Lienzer Dolomiten befindet sich im langen Gipfelkamm der Laserzwand, nordwestlich des Roten Turms. Im Sommer als Einzelziel zweitrangig, ist das Schöttnerspitzl im Winter für Liebhaber des „exponierten Abfahrens“ nahezu perfekt. Die von Schroffen durchzogenen Hänge verlangen eine solide Aufstiegs- bzw. Abfahrtstechnik. Weiters sind die steilen, südseitigen Hänge nach Neuschneefällen bzw. Erwärmung von Schneerutschen aus senkrechtem Gelände bedroht und sollten dann gemieden werden. Ausgangspunkt ist das Gasthaus Kreithof (1.050 m, Parkgebühr), 3,5km südöstlich von der Ortschaft Tristach, welchen wir über die Tristacher See Straße erreichen. Bei Betrieb der Rodelbahn ist die Auffahrt zur Dolomitenhütte (1.610 m, Kettenpflicht) nur zu bestimmten Zeiten erlaubt oder auch zur Gänze gesperrt (Taxidienst). Über freie Wiesen gelangen wir in einer knappen Stunde zur Dolomitenhütte, wo wir nun unterhalb steiler Felswände nach Süden in den breiten Laserzkessel einwärts streben. Hinter der Instein Alm (1.680 m) steigt der Fahrweg an und wir verlassen diesen in der ersten großen Linkskehre über einen Graben links des Sommerwegs. In weiterer Folge schwingt sich die Skispur entlang des Sommerwegs durch Latschenfelder aufwärts zum markanten Marcher Stein (2.000 m). Hier bleiben wir am Fahrweg und queren nicht in den Boden unterhalb der Karlsbader Hütte. Es folgt eine lange Traversierung, bevor wir den Schotterweg in der markanten, zur Hütte leitenden Rechtskehre verlassen. Der erste Schutthang wird in wenigen Spitzkehren gewonnen, ehe wir über einen kleinen Boden die südseitigen Hänge (30°) unterhalb der Laserzwand erreichen. Nach ein paar moderaten Spitzkehren wird das Gelände steiler und die Spur windet sich zwischen Felsen (Süd 35°, Lawinengefahr), oberhalb von Abbrüchen, leicht nach Westen. Bei harter Schneedecke bzw. ausgerutschter Spur sind die Ski in diesem Bereich auch manchmal kurz zu tragen. Bald lehnt sich der Hang zurück und wir halten uns nach Westen in einen breiten Sattel zwischen Kleiner Laserzwand und Schöttnerspitze. In weiteren Spitzkehren (Süd 30°) steigen wir zum kleinen Gipfelaufbau und betreten in wenigen ausgesetzten Kletterschritten (I-II) den höchsten Punkt. Es ist auch möglich, in den schmalen Schmidtsattel östlich der Schöttnerspitze aufzusteigen. Abfahrt entlang der Aufstiegsspur.


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