Westliche Simonyspitze 3.481m

Das Wichtigste auf einen Blick

Höhenmeter Bergauf
🔋
2012 hm
Höchster Punkt
🞍
3481 m
Gehzeit Aufstieg
7 h
Streckenlänge
13.6 km
Schwierigkeit
🞽
Schwer
Ausgangspunkt:
Ströden / Hinterbichl
Endpunkt:
Westliche Simonyspitze
Beste Jahreszeit:
JAN, FEB, MÄR, APR

Anreise

Bushaltestellen
Prägraten a. G. Ströden
Parkplatz
Parkplatz Ströden

Hütten/Almen

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Beschreibung

Die überwechteten Eispyramiden der Simonyspitzen zählen zu den erstrangigen Tourenzielen im Einzugsbereich der Essener-Rostocker Hütte, und wer einmal auf dem spaltenreichen Simonykees unterwegs war, ist schlichtweg ergriffen von der herben Schönheit, die diese Berge ausstrahlen. Herrliche Gletscherrampen vermitteln die Anstiege auf beide Firngipfel. Diese sind je nach Schneelage aber erst im Frühjahr mit Ski gangbar, zu groß sind Klüfte und Löcher bei fehlender Schneebedeckung.


Stützpunkt für unsere Tour ist die Essener-Rostocker Hütte (2.208 m) im Maurertal, welche wir vom Weiler Ströden/Hinterbichl (1.400 m) in 2 ½ Stunden erreichen. Achtung, der Hüttenzustieg ist von Lawinen bedroht. Im Boden hinter der Bergunterkunft folgen wir der Skispur in westlicher Richtung über einen kurzen Hang zum Simonysee (2.361 m), wo wir schon den gesamten Anstieg auf unsere Tourenziele erspähen können. Zwischen 2.400 m und 2.500 m betreten wir die schlanke Eiszunge des Simonykeeses. Die Skispur führt nun in nördlicher Richtung stetig steigend am linken (westlichen) Gletscherufer in den Firnboden unterhalb der Simonyspitzen (ca 3.050 m), zu Füßen der wuchtigen Gubachspitze Ostwand. Sind die Spalten aufgrund unterschiedlicher Fließgeschwindigkeiten der Eismasse am Rand-bereich zu groß, ist man gezwungen bei 2.800 m etwas in die Mitte des Gletschers auszuweichen, um sich so den Weg in den oberen Firnboden zu bahnen (Verhältnisse entscheiden). Für die Besteigung der Westlichen Simonyspitze bleiben wir im linken (westlichen) Uferbereich und streben der schmalen Gletscherrampe, die sich von der Gipfelkuppe absenkt, zu. Links (westlich) des auffallenden Seracabbruches geht es in Spitzkehrentechnik höher, bevor uns bei ca 3.250 m manchmal eine große Querspalte zum vorsichtigen Überschreiten zwingt. Eine genussvolle Querung bringt uns zur abschließenden Firnhaube, die über einen oft harten Steilhang (bis 35°, Steigeisen) betreten wird (4 Stunden von der Hütte). Abfahrt entlang der Aufstiegsspur. Gletscher mit Seil begehen!

 

Weitere Skitourentipps erhalten Sie in den Skitourenführern von Thomas Mariacher, erhältlich unter http://www.grafikzloebl.at/verlag/buecher/

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