Kalser Törl 2.809 m

Das Wichtigste auf einen Blick

Höhenmeter Bergauf
🔋
1180 hm
Höchster Punkt
🞍
2809 m
Gehzeit Aufstieg
4 h
Streckenlänge
6 km
Höhenmeter Bergab
🔋
11 hm
Schwierigkeit
🞽
Schwer
Ausgangspunkt:
Kals/Oberlesach
Endpunkt:
Kalser Törl (2.809 m)
Beste Jahreszeit:
FEB, MÄR, APR, MAI

Anreise

Bushaltestellen
Kals a. G. Lesacherhof
Parkplatz
Parkplatz Lesach Zentrum

Höhenprofil

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Beschreibung

Die Skitour zum Kalser Törl zählt zu den anspruchsvollen in der Schobergruppe und darf nur bei absolut sicheren Verhältnissen begangen werden. Die im Hochwinter meist unnahbar wirkenden Flanken fallen in die Kategorie Extremhänge, das heißt so viel wie selten befahren, über 35 Grad steil und schattseitig. Im Frühjahr allerdings, wenn sich das Schneepaket gesetzt hat, ist diese Tour ein wahres Schmankerl abseits des Trubels. Ausgangspunkt ist die Fraktion Lesach, ca. 1, 5 km vor Kals. Die Straße leitet uns zwischen urigen Häusern zum ausgewiesenen Parkplatz bei einer Holzschupfe in Oberlesach (1.415 m). Die Zufahrt zum sperrenden Schranken ist mittlerweile nicht mehr gestattet und es gilt über die bergseitigen Wiesen zum Forstweg abzukürzen. Die breite Schotterstraße bringt uns nun immer taleinwärts zur netten Lesachalm Hütte (1.818 m, 1,5 Stunden), die wir in einer fallenden Querung erreichen. 60 Höhenmeter Gegenanstieg beim Rückweg sind hier einzuplanen. Wir folgen nun der Skispur links des Bachlaufs in das mit seinen imposanten Berggestalten abenteuerlich wirkende Lesachtal. Bei ca. 2.000 m streben wir aus der Talsohle zwischen lichten Lärchen Richtung Südosten zu den steilen und zerfurchten Moränenflanken unterhalb des Kalser Törls. Hier entscheiden die Verhältnisse, wo genau angestiegen wird. Über ansprechendes Spitzkehrengelände (NW, 30°) halten wir uns fern von eingeblasenen Rinnen und gewinnen bei ca. 2.400 m flacheres Terrain. Hier beginnt ein kleines Hochtal und durch die archaisch anmutende Landschaft steigen wir zur engen Scharte zwischen Glödis und Ralfkopf. Der Schlusshang (NW, 35°) ist oft trügerisch eingeblasen und verlangt lawinenkundliches Beurteilungsvermögen. In etlichen Spitzkehren gelangen wir mühselig in eine kurze, steile Rinne, welche uns je nach Verhältnissen, Ski tragend in das Törl bringt (Steinmann, 4 Stunden vom Tal). Abfahrt entlang der Aufstiegsspur.


Weitere Skitourentipps erhalten Sie in den Skitourenführern von Thomas Mariacher, hier erhältlich: www.grafikzloebl.at/verlag/buecher/

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