Herz-Ass Villgratental

Gebirgspanoramaweg rund um die Villgrater Berge

Eine Bergfahrt rund um das Villgratental

Am Anfang stand eine Idee, die Umrundung des Villgrater Tales in einem Zug. Das Gefühl in ein Meer von berühmten Gipfel der Ostalpen einzutauchen und das Hochgebirgstal aus ganz neuen Blickperspektiven zu erleben hat begeistert. Die Herz Ass Idee, ein Hochgebirgswanderung für Liebhaber im Herzen der Ostalpen, war geboren. Den Rahmen des großen Wanderabenteuers bilden ein Hochgebirgstal wie ein Herz mitten in den Ostalpen und die Gipfel und Grate der Villgrater Berge. Sie präsentieren sich im Angesicht der majestätischen Gipfel von großen Bergpersönlichkeiten wie dem Großglockner im Norden und den Drei Zinnen der Sextener Dolomiten im Süden. Ein unendlicher Blick nach Westen, weit über die vom ewigen Eis bedeckten Zillertaler Alpen hinaus und nach Osten, weit über die Kärntner Berggipfel und die Gipfel der Hohen Tauern hinweg, schlägt den Wanderer in seinem Bann.

Herzschlag in fünf Wanderetappen

In fünf, entsprechend der ursprünglichen Bergfahrt nachempfunden Etappen, verbindet das Herz Ass 50 Berggipfel wie eine Schleife eines Geschenkpaketes, 50 mächtige Gipfel, die das abgeschiedene Villgratental seit jeher scheinbar liebevoll einhegen.

Die Hauptroutenführung ist als Panoramaweg über 2000 m Seehöhe so angelegt, so dass die imposante Bergwelt der Ostalpen und die landschaftliche Schönheit des Villgratentales in gleich beeindruckender Weise erlebt werden.

Auf jeder Etappe wird als Trumpfkarte alternativ ein besonderes Gipfelerlebnis zusätzlich für konditionsstarke Bergwanderer angeboten. Der alpine Genusswanderer hingegen erlebt einen bequemen Gebirgspanoramaweg zwischen Ost- und Südtirol über Hochalmen, vorbei an kristallklaren

Gebirgsseen, bizarren Felslandschaften und entlang von uralten Steigen, Wegen und Jöchern (Übergängen) von Jägern, Hirten, Schmugglern und auch Kriegern (Soldaten). Die Etappenziele sind so gelegt, dass eine Beherbergung direkt vor Ort teilweise möglich ist oder mit einem Mobilitätsanschluss in den Dörfern und Ortschaften im Hochtal.

youtube video

Herz-Ass Villgratental

Ausgangspunkt:
Außervillgraten
Endpunkt:
Thurntaler
Höchster Punkt:
2698 m
Gehzeit Gesamt
34 h
Streckenlänge
79 km
🔋
Höhenmeter Bergauf
6196 hm
🞽
Schwierigkeit
Mittel

Etappen, Routenführung und zentrales Erlebnis

Etappe 1: Außervillgraten - Reiterstube

Über 9 Almen hinauf in luftige Höhen

Wir machen es den großen Vorbildern der Erstbegeher und Erfinder der Her-Ass Villgratental gleich und steigen vom Dorf Außervillgraten den Berg hinauf auf den Bergrücken der Tessenberger Alm. Der Weg führt durch die Kampfzone der hochalpinen Vegetation, vorbei an dunklen Fichten- und lichten Lärchenwäldern, Almrosenwiesen über neun Almen hinein ins Winkeltal. Die Route verbindet vier Berggipfel mit einem grenzenlosen Ausblick über den Garten der Giganten von Osttirol, weit nach Kärnten zum Weissensee und in die Steiermark hinein. Unter uns schraubt sich das kaum besiedelte Winkeltal hoch bis zum Volkzein, unserem Wanderziel bei der zweiten Etappe.

Herz-Ass Villgratental: Etappe 1

Ausgangspunkt:
Außervillgraten
Endpunkt:
Reiterstube
Höchster Punkt:
2353 m
Gehzeit Gesamt
6 h
Streckenlänge
17.6 km
🔋
Höhenmeter Bergauf
1315 hm
🞽
Schwierigkeit
Mittel

Wegbeschreibung

Vom Dorf Außervillgraten führt der Weg über die Glinzbrücke auf Weg 7 (Forstweg) in nordöstlicher Richtung durch dichten Fichtenwald in einigen Kehren bis zur Alten Hütte (1.740m). Weiter gehts auf dem Weg 7a (Forstweg) durch lichteren Lärchenwald zur Rautalm (1.882m) und auf einem sehr schön gelegenem Weg weiter zur Schupfalm (1.910m). Auf Weg 14b durch artenreiche Blumenwiesen zur Wurzalm (2.001m). Von hier hat man einen wunderschöner Ausblick ins Tal nach Außervillgraten und in die umliegende Bergwelt. Von der Wurzalm führt der Weg leicht abwärts in den Raucheggenbach. Von dort führt ein Steig an der Waldgrenze entlang, durch Almrosen und zwergwüchsige Lärchen weiter übers Enziangrantl zur Kropfkaralm, auf der eine kleine Hirtenhütte steht, und bis oberhalb der Tilliachalm wandern. Hier beginnt die Wanderschleife zur Sommerwandalm und Herrgottslärche. Beim Wegweiser Richtung Gölbner und Sommerwand-Köpfl folgen und bis zu einer Höhe von 2.350m aufsteigen. Nun links abzweigen und über den Steig zur „Herrgottslärche“ absteigen, dieser Ort ist auch ein Platz der Energie. Vorbei an der Herrgottslärche geht es zur Sommerwandalm und dort Abstieg zur Tilliachalm (2.030m). Abstieg zur Reitersube hier über Forstweg oder Steig möglich. Vor der Reiterstube (1.500m) befindet sich auf der rechten Seite der "Alm-Kneipp-Pfad Winkeltal".

Etappe 2: Reiterstube - Volkzeiner Hütte

Alten Spuren folgen

So einsam wie heute war es hier nicht immer. Wir folgen im Winkeltal dem Salzsteig, der bis 2.583 m über das Villgrater Joch nach Hopfgarten führt. Wir verlassen das Hochtal und steigen über die Brunnalm wieder hinauf auf luftige Höhen bis zum Hofer Kreuz. Zwischendurch zeigen sich spektakuläre Ausblicke auf Poseidons Speer, die Sichelspitze, das Defereggental, das Kristeinertal. Irgendwann zeigt sich das Gipfelkreuz des Gölbners, es erzählen uralte Viehpferche aus Steinmauern von wilden Tieren, von Hirten und ihren Herden, die hier vor langer Zeit den Sommer verbrachten. Ganz oben eröffnet sich der Blick nach Süden und nach Norden und die großen Bergpersönlichkeiten der Ostalpen, der Großvenediger, der Großglockner u.v.a. zeigen sich in ihrer ganzen Pracht. Der Trumpf im Spiel ist der Gipfel des Regenstein (2.891 m).

Herz-Ass Villgratental: Etappe 2

Ausgangspunkt:
Reiterstube
Endpunkt:
Volkzeinerhütte
Höchster Punkt:
2579 m
Gehzeit Gesamt
7 h
Streckenlänge
13.7 km
🔋
Höhenmeter Bergauf
1335 hm
🞽
Schwierigkeit
Mittel

Wegbeschreibung

Von der Reiterstube taleinwärts auf der linken Talseite haltend vorbei an der Mooshofalm 1530m. Die Niederbruggeralm 1600m wird auf der linken Bachseite passiert bis wieder der Fahrweg Richtung Volkzein erreicht wird. Dort bei der Brunneralm 1630m weist der Steig 58 den Weg nach oben. Zuerst wird die Unterarnalm dann die Oberarnalm auf 1960m erreicht. Von den Oberen Arnkasern führt der Steig bergwärts zur Bodenhütte. Entlang der Markierung Nr. 323 führt uns ein alter Viehsteig über eine mittelsteile Rasenflanke hinauf und wir erreichen nach einem kurzen Blocktälchen die Wegtafeln. Bei der Wegtafel folgen wir aber der Markierung Nr. 23 zum Mitterberg und von hier dem Steig Nr. 24 zur Hoferalm. Ein Stück nach der Hoferalm weist der Wegweise rechts nach oben zum Villgrater Joch mit 2583m (Hofer Kreuz). Vom Hofer Kreuz gleicher Abstieg und eine Tafel auf einem Steinmann weist zur Volkzeiner Hütte (Nr. 324). Dem Weg Nr. 324 folgend, gelangen wir leicht ansteigend zu einem aus Steinen angelegten Viehpferch und später auf eine Hangschulter. Dahinter breitet sich ein herrlicher Terrassenboden aus, auf welchem wir zur Leisacheralm gelangen. Absteigend über Almen und Wiesen sehen wir bereits unten im Tal die Almen von Volkzein, mit Übernachtungsmöglichkeit in der Volkzeinerhütte.

Etappe 3: Volkzeiner Hütte - Unterstalleralm

Auf dem Weg zur Quelle

Oder "von Trögern, Trögelen und Hörnern!" Unser erstes Ziel auf dieser Etappe ist der legendäre Schrentebachboden, eine Alm und Quelllandschaft auf ca. 2.380 m Seehöhe, wo ein tosender Gebirgsbach seinen spektakulären Anfang nimmt. Afu dem Weg über die Arntaler Lenke sollte man noch einen kleinen Umweg zum sagenhaften Goldtrögele auf 2.630 m und zum Degensee (2.720 m) in Kauf nehmen. An der Lenke eröffnet sich ein ganz neuer Blick, die Dolomiten zeigen sich erstmals zaghaft und im Norden nimmt der Großglockner von uns Abschied.

Herz-Ass Villgratental: Etappe 3

Ausgangspunkt:
Volkzeinerhütte
Endpunkt:
Unterstalleralm
Höchster Punkt:
2698 m
Gehzeit Gesamt
6 h
Streckenlänge
12.5 km
🔋
Höhenmeter Bergauf
858 hm
🞽
Schwierigkeit
Mittel

Wegbeschreibung

Unsere Wanderung beginnt bei der Volkzeiner Hütte (1.886m). Wir folgen dem Almweg zur Raineralm, dann weiter zur Heinkaralm (ca. 2.100m). Ab hier folgt man dem Steig Nr. 19 (Tiroler Jubiläumsweg) am Wasserfall vorbei zum Schrentebachboden (ca. 2.380m) – einem naturwilden, moosweichen Wiesengelände zwischen Fels und Wasser. Von dieser Hochtalterrasse weiter an den kargen Resten einer ehemaligen Hirtenhütte vorbei, steigen wir eine felsdurchsetzte Rasenrippe empor und gelangen leicht linkshaltend auf einen begrünten Karboden mit einem länglichen, zwischen Rasenriegeln eingebetteten, Tümpel (ca. 2.580m), den so genannten Trögern (von hier zweigt ein Pfad zum Falkamsee ab, ca. 20 min, der immer ein lohnendes Ziel ist und zu einer Rasteinlädt). Man folgt dem Steig Nr. 326 in östlicher Richtung über ein flaches Trogtal und durch unzählige Rinnsale und später ansteigend über Felsen zur Arntaler Lenke (Volkzeinerlenke, 2.655m). Von hier haben wir einen schönen Rückblick ins Winkeltal und vor uns liegt das Arntal, in dem wir absteigend, dem Weg Nr. 326 folgend, zum „Beim Garten“ gelangen. Von dort geht es über den Almweg durch lichten Lärchenwald und Almrosen (Zetten) unmittelbar an den steilen Felswänden der fast 3.000 Meter hohen Rotspitze (2.956m) und der Weißspitze, dem höchsten Berg im Villgrater Joch Hochpustertal (2.962m), den Königen unseres Gebirges, entlang zum sehenswerten Almendorf Oberstalleralm. Von der Alm folgen wir der asphaltierten Bergstraße hinunter zur Unterstalleralm mit Übernachtungsmöglichkeit in der Almhütte Gutwenger. Oder Sie steigen weiter zum Schwarzsee und übernachten in der Biwakhütte.

Etappe 4: Unterstalleralm - Kalkstein

"Über Schmuggler- und Hirtenwege"

Über Jahrhunderte gepflegte Bergwiesen, entlang alter Hirten- und Viehpfade mit seltsamen Flurnamen gelangt der Wanderer, noch bevor er das erste Joch erreicht, in eine felsige und schroffe Gebirgslandschaft, mittendrin wie eine dunkle Perle, der Schwarzsee, ein Platz zum Bleiben. Hat man die Riepenspitze (2.774 m) umgangen oder überstiegen, öffnet sich über dem Heimwaldjöchle (2.644 m) ein weiter Blick in den Süden, auf Südtirol und seine berühmten Dolomiten, die ab hier und bis zum Schluss die Wanderung begleiten. Wir folgen auch hier wieder uralten, Hirten- , Wander- und Schmugglerwegen, die davon erzählen, dass die Menschen früher nicht unten im Tal sondern hoch oben auf den Bergen reisten. Der persönliche Trumpf im Spiel ist die 2.774 m hohe Riepenspitze.

Herz-Ass Villgratental: Etappe 4

Ausgangspunkt:
Unterstalleralm
Endpunkt:
Kalkstein
Höchster Punkt:
2645 m
Gehzeit Gesamt
6 h
Streckenlänge
12.6 km
🔋
Höhenmeter Bergauf
1272 hm
🞽
Schwierigkeit
Mittel

Wegbeschreibung

Unsere Wanderung führt uns von der Unterstalleralm zur Oberstalleralm (1864m). An den Bärentalerwald schließen sich mit geringer Steigung großflächige Wiesen an, über die wir an einem Wegweiser zum Schwarzsee gelangen, welcher uns dann auf die Markierung Nr.15a führt. Von hier aus, über Bergwiesen leicht ansteigend und mit einem schönen Blick hinaus durch das Arntal, erreichen wir nach kurzer Wanderung die Elplanschupfe. Danach führt uns der Steig über zwei Bachgräben vorbei an einer Heuschupfe und entlang des Baches zum Schwarzsee, der in einer tiefen Felswanne ruht (Der Sage nach soll am Seegrund ein Silberschatz verborgen sein). Am Nordufer des Schwarzsees führt uns dann die Markierung Nr. 12 über sanftes Gelände hinein in Schluchten und Rinnen und über Rippen auf der Ostseite der Riepenspitze in Serpentinen steil ansteigend hinauf zum Heimwaldjöchl (2.644m). Von hier führt der Steig absteigend durch breitwürfig gestreute Gesteinstrümmer und über verwachsene Moränen zum dünnen Köflerbachl. Später gelangen wir zu einem kleinen und einem großen Steinmann, die wie Wächter da stehen. Entlang der Ostkannte der Geilspitze queren wir die Rasenhänge und gelangen so zum Kalksteiner Jöchl (2.325m). Das Kalksteiner Törl verdient in jeder Hinsicht eine längere Rast: Ringsum umgibt uns eine bunte Alpenflora, die das Herz des Botanikers entzücken müsste, und der Blick über Berge und Täler ist auserlesen schön (Roßtal, Gsieser Tal usw.). Abstieg über sanftes Wiesengras ins Roßtal über den Wanderweg und weiter über den Almweg bis nach Kalkstein, mit Übernachtungsmöglichkeit in der Alpenpension Bad Kalkstein. 

Etappe 5: Kalkstein - Thurntaler

Die Parade der Sextener Dolomiten

Nach einem herrlichen Aufstieg durch das Alfental, vorbei an schönen Almhütten und über blumenübersähte Mähder, steigen sie in voller Pracht empor, die Sextener Dolomiten und ihre berühmten Drei Zinnen. Sie sind die unbestrittenen Stars dieser Etappe und lassen vergessen, dass hier einst eine heiß umkämpfte Grenze verlief, deren Reste noch unübersehbar als mahnende Erinnerung in der Landschaft stehen. Der Ausblick vom Toblacher Pfannhorn (2.663 m) stellt einen Höhepunkt der Herz-Ass dar und lässt noch viel ältere Spuren in der Landschaft erkennen, eine geologische Nahtzone von Kontinenten, dem Zusammenstoß der afrikanischen und europäischen Platte, entlang derer sich heute das Pustertal weit hinunten in den Vintschgau zieht. Der persönliche Trumpf ist ein Umweg zum Thurntaler See und der Parggenspitze (2.323 m) mit dem Jugendkreuz.

Abstiegsmöglichkeiten:

a.) über die Tafine vom Astattsattel nach Innervillgraten

b.) über Sennersteig und Thurntaler Bergstraße nach Außervillgraten

c.) bei der Bergstation Gadein Abfahrt mit der Gondelbahn nach Sillian

d.) ab Thurntaler Rast Abholung durch Herz-Ass Villgratental Wandertaxi

Herz-Ass Villgratental: Etappe 5

Ausgangspunkt:
Kalkstein
Endpunkt:
Gadein Thurntaler
Höchster Punkt:
2663 m
Gehzeit Gesamt
7 h
Streckenlänge
19 km
🔋
Höhenmeter Bergauf
1440 hm
🞽
Schwierigkeit
Mittel

Wegbeschreibung

Unsere Wanderung führt uns auf dem Almweg Nr. 13 durchs Roßtal an Almen vorbei bis zum Maxer Leck (Wegtafel). Wir verlassen dort den Almweg und steigen auf dem Weg Nr. 13a über sanftes Wiesengras zum Kalksteinerjöchl (2.325m) auf, wo auch der knapp vorher Bonner Höhenweg einmündet. Wir folgen nun dem Bonner Höhenweg Nr. 12, gehen gemächlich in südlicher Richtung zur Bürglerslenke und erreichen danach, dem Weg leicht ansteigend folgend, das Pfanntörl (2.508 m Staatsgrenze). Vom Pfanntörl erreichen wir am felsdurchsetzten Kamm das Toblacher Pfannhorn (2.663m) und sehen die Sextener Dolomiten in voller Pracht. Hier haben Sie aber auch die Möglichkeit in der Bonnerhütte zu übernachten. Dem Bonner Höhenweg weiter folgend, vorbei an alten aus dem Ersten Weltkrieg stammenden Militärpunkern, erreichen wir das Marchkinkele (2.546m). Entlang der alten Militärstraße gelangen wir zur Hochrast (2.436m). Ein lohnendes Ziel, keine 15 min von den Schwarzflecken (Sage), liegt ruhig eingebettet der Thuntaler See und noch weiter das Thurntaler Jugendkreuz (Parggenspitze 2323m). Von hier über sanfte Weideflächen zum Astattsattel (2.295m). Hier besteht die Möglichkeit nach Innervillgraten abzusteigen. Dazu wird wieder der Kamm verlassen und steigen auf der Villgrater Seite (Weg Nr. 4) durch Wälder und Wiesen zur Tafinalm (1.906m) ab. Weiter durch das Tafintal beim Steg Lanzlisilans Schupfe vorbei und durch das Oberhofertal nach Innervillgraten. Der Weiterweg erfolgt aber entlang des Tiroler Jubiläumsweges „Rund um den Thurntaler“, so setzen wir den Weg östlich absteigend fort und gelangen auf Almwiesen zur Sillianeralm (Ausseralm) mit Blick zur Sextener Sonnenuhr und über das Pustertal mit den Lienzer Dolomiten und dem Karnischen Kamm. Von dort führt uns dann der Almweg weiter zum Panoramagasthof Gadein.

Bei der Bergstation Gadein bietet sich die Abfahrt mit der Gondelbahn nach Sillian an. Die Wanderrunde kann ansonsten über dem Weg folgend zur Thurntaler Rast weitergeführt werden, hier haben Sie zum Abschluß noch einmal die Möglichkeit zu übernachten, oder das Wandertaxi kann Sie hier bei einer Reservierung abholen. Der letzte Abstieg erfolgt nun ca. 500m der Thurntaler Bergstraße folgend, erreicht man einen Wegweiser (Sennersteig Außervillgraten), der uns über Almen und durch Lärchenund Fichtenwälder mit einem wunderschönen Blick hinab ins Pustertal und über den Karnischen Hauptkamm und die Villgrater Bergwelt erfreut. Sehr bald kommen wir dann wieder auf die Thurntaler Bergstraße, der wir vorbei an schön gelegenen Bergbauernhöfen mit dem Blick hinunter nach Außervillgraten folgen. Die Wanderrunde ist somit vollständig abgeschlossen.

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