Schönberglspitze

Das Wichtigste auf einen Blick

Höhenmeter Bergauf
🔋
1640 hm
Höchster Punkt
🞍
2600 m
Gehzeit Aufstieg
5 h
Streckenlänge
5.9 km
Schwierigkeit
🞽
Mittel
Ausgangspunkt:
Schlaiten/Straße Richtung Glanz (995 m)
Endpunkt:
Schönberglspitze (2.640 m)
Beste Jahreszeit:
JAN, FEB, MÄR, DEZ

Höhenprofil

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Beschreibung

Die Schönberglspitze befindet sich in den östlichen Ausläufern der Deferegger Berge, in dem vom Lienzer Hausberg Hochstein nach Nordwesten ziehenden Kammverlauf. Sie ist von der auf einer Hangterrasse gelegenen, lieblichen Ortschaft Schlaiten über urige Almen erreichbar und vermittelt eine wunderbare Aussicht auf das Iseltal und den Großraum Lienz. Genussspechte werden bis zu den sonnverbrannten Hütten der Krass- und Petoggalm aufsteigen, die allein schon ein lohnendes Tourenziel darstellen. Ausgangspunkt ist das Mesnerdörfl Schlaiten, ca 10 km nordwestlich von Lienz. Wir nützen die Straße durch den Ort bergwärts, ehe uns Schilder vor der Brücke am Schlaitnerbach zweimal nach links steil aufwärts Richtung Glanz leiten. Über die schmale Bergstraße talauswärts kommen wir nach ca. 1 km zum Beginn der Tour bei einer Weggabelung (995 m, wenige Parkmöglichkeiten). Die Straße führt hier leicht fallend nach Glanz – Oberlienz, während wir uns an die gelbe Tafel zur Krass Alm halten. Zuerst heißt es noch entlang der Straße kurz Ski tragen, bevor wir in der ersten Rechtskehre, unterhalb eines Hauses, in den undurchdringlichen Bannwald verschwinden und so die erste Schleife abkürzen. Es kann auch vom Haus über den weiterführenden, im Winter zu einer Rodelbahn umfunktionierten Forstweg zur Krass Alm angestiegen werden (Wegtafeln), was bei wenig Schnee empfehlenswert ist. Nach der ersten Abkürzung benützen wir den Güterweg weiter bis zu einem netten Waldkreuz in einer Rechtskehre. Kurz drauf können wir wieder durch den Bannwald mehrmals abkürzen oder gemütlicher weiter über den Forstweg aufsteigen (Wegtafeln), was Ortsunkundigen zu empfehlen ist. Wer sich schließlich durch den 500 Höhenmeter messenden Waldgürtel gemüht hat, betritt bei einer Schupfe (1.450 m) die herrlichen Lichtungen und hält sich über freien Flächen bergwärts. Forstweggeher werden über einen Stichweg etwas höher ins Almengelände stoßen. Ziel ist das auffallende, große Wirtschaftsgebäude der Petoggalm (1.815 m). Der Weiterweg führt nun durch reizvolle Mulden nach Südwesten und strebt oberhalb der Waldgrenze in einen kleinen Kessel. Dieser wird in einer markanten Linksquerung (Osten) unter steilen Hängen (NO, 30°) verlassen und der begleitenden Rücken am möglichst flachsten Abschnitt betreten. Achtung, Lawinengefahr! Bei unsicheren Verhältnissen kann auch im Bereich der Waldgrenze zum Rücken traversiert werden. Stets auf diesem bleibend erreichen wir nach etlichen Spitzkehren bei ca. 2.540 m den Gipfelgrat zwischen Schönberglspitze und Lavant-eck, wo wir über den blockigen Nordwestgrat meist ohne Ski zum höchsten Punkt aufsteigen. Abfahrt entlang der Aufstiegsspur.


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