Gumriaul

Das Wichtigste auf einen Blick

Höhenmeter Bergauf
🔋
1450 hm
Höchster Punkt
🞍
2918 m
Gehzeit Aufstieg
4 h
Streckenlänge
8.4 km
Schwierigkeit
🞽
Mittel
Ausgangspunkt:
Anras / Goll (1.300 m)
Endpunkt:
Gumriaul (2.918 m)
Beste Jahreszeit:
JAN, FEB, MÄR, DEZ

Höhenprofil

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Beschreibung

Der Gumriaul verbirgt sich in der Sonnseite des Pustertals, weit oberhalb der wunderschön gelegenen Ortschaft Anras (1.262 m). Ein markanter Grat mit senkrechtem Trennschartl verbindet ihn mit seinem nördlichen Nachbarn, dem Gölbner. Das südseitige Skigelände des Gumriaul ist weitläufig und einladend, auch wenn zu Be-ginn fünf Kilometer Forststraße bewältigt werden müssen. Dies und die manchmal schlechte Schneequalität könnten vielleicht Gründe sein, warum der Gumriaul im Winter ein recht einsames Dasein fristet. Ausgangspunkt ist der kleine Weiler Goll (1.245 m). Von der Umfahrung Abfaltersbach biegen wir auf die Pustertaler Höhenstraße und folgen dieser durch das aussichtsreiche Dorf Asch, bis nach ca. 2,5 km ein Straßenschild linker Hand zum Weiler weist. Bei den letzten Bauernhäusern angelangt, biegt die Straße nochmals nach links (Westen) und führt oberhalb prächtiger Felder zum Gehöft Kollreid (gelbe Tafeln beachten). Kurz vor diesem, dort wo die Straße leicht abwärts geht, zweigt nun rechts ein Forstweg zur Ascher Alm ab (Schranken, wenige Parkmöglichkeiten). Die spärlich markierte Forststraße (2a) bildet den Anstieg und wird bis zur Alm nicht mehr verlassen. Nach 1 ½ Stunden ist die Hütte erreicht und gelbe Wegtafeln leiten uns nach Osten zu einem kleinen Wiesensattel (1.942 m) unterhalb des Spielbichls. Hier endet der Güterweg und wir halten uns um den Bergrücken herum Richtung Norden in den Mühlbachgraben. Nach einer ansteigenden Querung wird das Gelände steiler und in Spitzkehren geht es links vom Mühlbachl durch schöne Muldensysteme bergwärts. Ab 2.400 m gibt es die Möglichkeit, nach Osten zum herrlichen Anraser See zu queren oder das kleine Tälchen weiter zu nützen, um zum trapezförmigen Gipfelaufbau zu gelangen. Der abschließende steile und oft eingeblasene Südhang (bis 35°) darf nur bei sicheren Verhältnissen begangen werden, sonst empfiehlt sich die Umgehung über den linken (Westen), unschwierigen Gratrücken, wo wir entlang des Sommerwegs zum höchsten Punkt mit großem Holzkreuz steigen (4-5 Stunden vom Tal). Skidepot je nach Verhältnissen, Abfahrt entlang der Aufstiegsspur.


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