Brühlfall

Eisklettern


Ausgangspunkt: Beim alten Zollhaus, ca. 920 m.
Zustieg: Der Eisfall ist bereits von der Straße aus gut sichtbar. Über das Feld zum Brühlbach und diesem zum Einstieg folgen. Das Bachbett wird nach oben hin immer steiler bis ca. WI 2. Achtung: Der Zustieg wurde schon des öfteren unterschätzt. (Ausrutschunfälle)
Abstieg: Über den Eisfall abseilen (1 x Baumstand, 2 x Bohrhakenstände) oder rechts durch dichtes Gestrüpp absteigen.
Eisaufbau: Sobald sich winterlichte Temperaturen einstellen friert der Brühlfall zu. Damit aber auch der Ausstieg zufriert, muss ein sehr kaltern Tauernwind wehen. Dies geschieht meist nur ein bis drei Mal im Winter. Der linke Teil des Ausstieges klebt meist gut am Felsen und somit lässt sich der Eisfall auch klettern, wenn der Ausstieg nicht zugefroren ist. Das Eis ist saftig und im oberen Teil oft nass.
Erschließer: Franz Unterassinger und Hans Eckhard, 1983.
Besonderheiten: Der "Brühlfall" ist zweifellos eines der beesten Eisziele Osttirols im mittleren Schwierigkeitsgrad! Durch die kalten Temperaturen bildet sich ein mächtiger Eispanzer, der im unteren Teil über 50 Meter breit wird. Aufgrund des kurzen Zustiegs und der Talnähe wird der Brühlfall bei guten Bedingungen sehr stark frequentiert. Die leichteste und sicherste Linie ist am linken Rand des Eisfalles. Durch Temperaturschwankungen kann das Wasser Eisbrocken mit nach unten reißen!

Schwierigkeit: WI5
Dauer Zustieg: 20 Minuten

Detaillierte Beschreibungen und Topos dazu erhalten Sie im Eiskletterführer Osttirol und Oberkärnten, 1. Auflage von den Autoren Vittorio Messini, Stefan Lieb-Lind, Martin Glantschnig. ISBN 978-3-902656-21-6. Der Eiskletterführer ist um € 42,- online erhältlich.

Kontaktdaten
Iceguides Osttirol
Mühlgasse 15
9900 Lienz

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