Kahorn

Das Wichtigste auf einen Blick

Höhenmeter Bergauf
🔋
1180 hm
Höchster Punkt
🞍
2692 m
Gehzeit Aufstieg
3 h
Streckenlänge
6.5 km
Schwierigkeit
🞽
Mittel
Ausgangspunkt:
St. Jakob im Def./Maria Hilf, Ortsteil Rinderschinken (1.520 m)
Endpunkt:
Kahorn (2.692 m)

Höhenprofil

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Beschreibung

Das Kahorn ist ein durch und durch interessanter Berg. Es sticht dem Skitourengeher nicht sofort ins Auge und ist nur von Weitem einsehbar. Irgendwie hat man das Gefühl, es will nicht gefunden werden. Und wer sich einmal durch den massiven Bannwald „gekämpft“ hat, ist auch noch lange nicht dort, denn immer wenn man glaubt bald oben zu stehen, kommt noch eine weitere Erhebung, die höher ist. Nichts desto trotz ist das Skitourengelände oberhalb der Baumgrenze perfekt. Und auch der Wald lässt sich bei ausreichend Schnee gut befahren.Ausgangspunkt ist die kleine Fraktion Maria Hilf im Defereggental, ca. 2,5 km westlich von St. Jakob im Def. Kurz vor der Ortstafel zweigen wir links ab, überqueren die Schwarzach (Tafeln) und fahren an der Kapelle vorbei bergwärts zum Parkplatz am Ende der Rodelbahn (1.520 m). Es ist auch möglich, schon etwas vorher über einen präparierten Hohlweg aufzusteigen. Parkmöglichkeiten bei der Lappbachbrücke. Wir folgen nun dem gewalzten Forstweg zur Alpe Stalle (1.714 m), den wir von den netten Hütten noch ein kurzes Stück ins Stalletal weiter bestreiten. Nach ca. 15 – 20 Minuten heißt es, diesen bei einer steilen Waldlichtung nach Westen zu verlassen. Im Sommer führt hier ein uriger Steig zur Blindisalm. An knorrigen Lärchen dienen verblassende, rote Punkte als Markierung, sie sind aber teilweise schwer auszumachen. Mit etwas Weggefühl legen wir die Spur zwischen Lärchen und Zirben bergwärts, ehe wir am Rücken angelangt, nach Süden trachtend, langsam freies Gelände betreten. Die Spur schwingt sich nun am breiter werdenden Kamm bis auf 2.300 m, ehe wir in die weiten, zum Vorgipfel des Kahorns aufsteilenden Osthänge queren, um diesen zu umgehen. Achtung, Lawinengefahr. Stets Richtung Süden haltend betreten wir nach einer Geländekante eine breite Hochfläche unterhalb unseres pyramidalen Tourenziels. In Spitzkehren wird der abschließende Gipfelhang (NO – O, > 30°) bestritten, bevor wir über den kurzen, aber schmalen Ostkamm zum höchsten Punkt steigen. Der Gipfelhang sowie die vorgehende Querung bildet die lawinentechnische Schlüsselstelle und darf nur bei sicheren Verhältnissen begangen werden. Abfahrt entlang der Aufstiegsspur.


Weitere Skitourentipps erhalten Sie in den Skitourenführern von Thomas Mariacher, hier erhältlich: http://www.grafikzloebl.at/verlag/buecher/

 

 

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