Tirol

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Pustertaler Almweg 

Hoch in der Sonnenseite des Pustertales führt der beliebte Pustertaler Almweg durch eine reizvolle Wald- und Bergwiesenlandschaft und kehrt in 12 Almhütten, den sogenannten Kasern ein.

Hüttenbrunnen


Ausgangspunkt: Wildpark Assling
Ziel: Hochsteinhütte (2.023 m) 
Höchster Punkt: Gamperle Hütte (2.042 m) 
Schwierigkeit: leicht 
Dauer: ca. 7 bis 8 Stunden 

Die Wanderung beginnt im Bergdorf Assling, beim Wilpark. Im Ortsteil Bichl folgt man dem bergwärts abzweigenden Compedalweg. Der Weg führt zum Kontriner Kaser und weiter zur Tschicker Kaser am Wegende (ca. 2.000 m). Dort setzt ein markierter Steig an, überquert ein Rinnsal aus der Gritsch, ehe er ein kurzes Stück durch einen Lärchenwald abwärts zur sonnverbranten Alten und Neuen Solderer Kaser führt. Hier schwenkt ein Weg nördlich und fast eben zur einstöckigen Vilbon Kaser und anschließend zur waldgesäumten Baumgartner Kaser.

Den nun ansteigenden Waldpfad bereichert eine Vielfalt an Flora und Fauna, sowie die herrliche Sicht vom Hocheck (2.049 m) in das obere Wilfernertal. Zur baulich eigenwillig gestalteten Gamper Kaser fällt der von Büschen und Bäumen beschattete Steig sanft ab (ca. 1 Stunde). Von hier an geht es weiter nordöstlich und man quert den Sonnenhang der Munzalspitze. Von dort an steigt man auf einem Almweg zur nahen Huber Kaser mit Jausenstation und zur unmittelbar darunter gelegenen Moafer Kaser mit Wegtafeln ca. 2,5 Stunden ab Kontriner Kaser.

Bogenbrücke am Almweg

Almweg Panorama


Der nächste Abschnitt führt über eine kurze seilgesicherte Stelle, eine schmale Felsrasenrinne und vorbei an einem besonders beachtenswerten Lärchenexemplar zur Waldhuber Kaser, die Einkehr bietet. Nun sind bereits die Hälfte der insgesamt 18 km des Pustertaler Almweges geschafft (3,5 bis 4 Stunden). Nach weiteren 30 Minuten lenkt der Steig nach Süden und führt als Waldpromenade zu den 2 Moar Kasern. Von dort führt der Steig auf einen kleinen Lärchenrücken und anschließend auf Steinplatten über eine Moorstelle. Es folgen geneigte Bergwiesen, ehe beim Steierwieseck mit Tisch und Bänken der nächste Rastplatz erreicht wird.

Weiter geht es vorbei an einer neuen Hirtenhütte nd durch den Wald zur Dörfl-Huber Kaser mit Almkreuz. Der Almweg erklimmt nun eine Waldkante, die sogenannte Ehrenwiese, mit "Gottfried's Hütte" und der beeindruckenden Sicht auf die Gipfel und Türme der Lienzer Dolomiten. Bis zum Endpunkt der Wanderung sind nun noch 1,5 Stunden nötig, die durch Bergwiesen zur Gamperlehütte führt. Von hier ist bereits das Heimkehrerkreuz am Hochsteinkamm sichtbar, ehe man nach weiteren 20 Minuten die Hochsteinhütte bzw. den Parkplatz Bannberger Alpe und somit das Ziel der Wanderung erreicht.

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