Tirol

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Skitouren-El-Dorado Villgratental 

... eine Spur anders. Das Abenteuer Schnee.

Skitour Villgratental


Winterferien im unberührten Villgratental sind eine Spur anders. Eine Dorfidylle in Weiß, wie man es heute schon suchen muß. Das Villgratental ist das einzige Tiroler Tal, das ohne Seilbahnen, Hotels und Feriendörfer auskommt.

Die natürliche Pracht der Alpenlandschaft und die familiäre Gastfreundschaft wurden bewahrt. Ebenso die bäuerliche Lebensart, das Brauchtum und die hohe Handwerkskultur. Lernen Sie ein Urlaubstal ohne Hektik, ohne Lärm und Durchzugsverkehr kennen. Die in den letzten Wintern so sichere Schneelage, das angenehme Höhenklima und die Lagegunst berechtigen zu neuer Einladung und zu einem herzlichen Willkommen um das Villgratental kennen, genießen und gewiß auch lieben zu lernen. Als gute Voraussetzung dienen hierfür die komfortablen Gasthöfe, die soliden, aufgeräumten Bauernhäuser und romantische Hütten der unvergleichlichen Villgrater Almdörfer, die ebenso den Aufenthalt bequem und erholsam gestalten. Auch noch andere Gründe sprechen für das Villgratental, umschirmt von dunklen Wäldern und hohen Berghängen: erneut den Winter kennenlernen, in Anlehnung an den Erfolg der vergangenen, von tiefem Schnee in ursprünglicher Landschaft geprägten Zeit - wie in den frühesten Kindertagen.

Es soll keine enthusiastische Beurteilung sein, kein von Übertreibungen getragenes Loblied, das der realen Wirklichkeit und Wahrheit widerspricht, denn schon der erste Wintertag, der Beginn der hier erlebten Urlaubszeit wird die Antwort sein auf all die Erwartungen, die man dem winterlichen Villgratental abverlangt. Freilich muß der Urlaubsgast sich einfügen können, muß Sinn und Verständnis wecken können für die Weite und Stille auf Loipen und Schneehängen eines Bergtales, abseits von Hektik und dem Aufmarsch von Massentourismus. Nur ein, das vom Morgenlicht umfaßte Gebiet am Thurntaler, mit den Ortschaften Außervillgraten und Sillian dem Berg zu Füßen, ist mit mechanischen Aufstiegshilfen erschlossen, mit einer modernen Einseilumlaufbahn und Bergstraße sowie Sessel- und Schleppliften, die bis auf den Thurntalergipfel, 2407 m, vordringen. Bereits im Rücken des Thurntalers liegt die glänzend weiße Schneedecke unberührt und kaum läßt sich die Freude ausdrücken, wenn man die erste Spur durch den locker rieselnden Pulver in Richtung Tafinalm zieht, vorbei an aufrechten, reglosen Bäumen, hinunter in den Ort Innervillgraten. Schon da läßt sich erahnen, welch großer Raum dem Schitourengeher verbleibt, um die Vielzahl der Tourenmöglichkeiten zu prüfen und aufzusuchen. Da ist hilfreich der lange Winter im Villgratental, wenn der erste Schnee im November das Fundament aufbaut und weitere winterliche Gaben eine Schneedecke verbürgen, die noch mitten im Frühling genußreiche Abfahrten erlauben. Da schwärmen wir noch von den Tagen um Weihnachten, wenn bei den Hütten der Oberstalleralm das Kerzenlicht aus kleinen Fenstern in die Dämmerung fällt und am Morgen die weiten, hohen Hänge im Arntal hell im glitzenden Pulverschnee uns allen gehören.

Im eingespielten Rhythmus und mit gesunder Bewegung wird auch der Aufstieg zum Erlebnis. Jeden Meter Höhe überwinden wir aus eigener Kraft und durchschreiten eine wechselvolle Landschaft, die die Natur erdacht und der Mensch zu schützen hat. Niemand stört die Gipfelrast am Großen Degenhorn, 2.946 m, oder auf der Riepenspitze, 2.775 m, auf der anderen Talseite, einzig spürbar ist in der von weihnachtlicher Melancholie durchdrungenen, friedlichen Welt, wenn sich ein leiser Wind erhebt der mit kristallenen Schnee den Grat mit feinen Wächten säumt oder weißgerandete Wolken über den Himmel segeln läßt. Das Schönste - die Abfahrt, ein Spiel mit Tempo, Tiefe und Gleichgewicht.

Da haben wir die herrlichen, schon vom Frühling durchwärmten, wieder kraftvollen Tage auf der Alfen- oder Kamelisenalm nicht vergessen, im knirschenden Schnee den Aufstieg zum Toblacher Pfannhorn, 2.663 m, auf das Marchkinkele, 2.546 m, oder auf die Kreuzspitze, 2.624 m, von der aus das ganze Villgratental überschaubar ist. Allein für diesen Anblick, der die im Süden aufragenden Türme und Zacken der Sextner Dolomiten mit einschließt, lohnt sich der Besuch der Kreuzspitze wie der im allgemeinen etwa 3 bis 4 stündige Aufstiege im Außervillgrater Winkeltal auf den Regenstein, 2.891 m, Göbner 2.943 m, Gsaritzer Törl, 2.566 m und auf all die vielen anderen Erhebungen und namhaften Gipfel der Villgrater Bergwelt. Lange noch könnte man von den winterlichen Gipfelherrlichkeiten berichten ohne dabei das eigene Erlebnis und die gesammelte Erfahrung übertreffen zu können, dies vielleicht schon bald, in einer immer wieder neu zu entdeckenen Nische Osttirols, im winterlichen Villgratental.

Ein eigener Skitourenführer Villgratental zum Preis von € 2,20 sowie Winterwander - und Schitourenkarte Hochpustertal  mit Beschreibung zum Preis von € 7,-- sind in den Ortsinfos erhältlich bzw. können dort angefordert werden.

Weitere Informationen bitte anfordern bei:
Informationsbüro Innervillgraten
9932 Innervillgraten 78
Telefon +43.50.212.340
villgraten@osttirol.com
www.innervillgraten.info

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