Tirol

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Auf den höchsten Gipfel – Der Glocknertreck 

Beim berühmten Lucknerhaus am Ende der Kalser Glocknerstraße werden die Packpferde für den zweitägigen Glocknertreck beladen, semmelfarbene, trittsichere Haflinger, die am ersten Tag das Schleppen übernehmen.

Begleitet von erfahrenen Kalser Bergführern durchquert die Gruppe ein kleines Lärchenwäldchen, die Landschaft wandelt sich zur Hochgebirgssteppe mit fast nepalesischen Zügen, man wandert – von neugierigen Murmeltieren beobachtet – über die Glorerhütte zur 2.638 Meter hoch gelegenen Salmhütte, einer der ältesten Schutzhütten der Region. Hier bleiben die Vierbeiner zurück und die Gruppe bricht nach einer Rast zur „Adlersruhe“ auf. In dieser höchstgelegenen Schutzhütte Österreichs auf 3.451 Metern Seehöhe schlägt der Glocknertreck das Nachtlager auf – nach einem Sonnenuntergang zum Niederknien. Der zweite Tag beginnt früh mit einem kräftigen Frühstück, Energie ist gefragt und Kalorien sind ausnahmsweise kein Thema. Die Luft ist dünner, der Himmel deutlich dunkler als im Tal. Über firnige Eisrücken, gut gesichert von den kundigen Begleitern, steigt die Gruppe zur Gipfelschneide des Kleinglockners. Was jetzt kommt, heißt neudeutsch „Challenge“ und ist tatsächlich eine Herausforderung auch für Menschen, die an den Aktienbörsen keine Nerven zeigen. Eine schmale Firnbrücke trennt den Alpinisten vom Gipfelsieg.

Mit der tausendfach erprobten Sicherung des Kalser Begleiters wird auch diese Hürde genommen und nicht nur die Strapazen sind vergessen. Der Alltag versinkt. Was eben noch wichtig schien, ist plötzlich bedeutungslos. Solche Momente sind rar im Leben und unendlich kostbar. So ist nur der Gipfel, das Gefühl, ganz oben zu sein. 3.798 Meter – nirgendwo im Umkreis von hunderten Kilometern kann man dem Himmel so nahe sein. „Großer Tauerntreck“ ab Matrei Neben dem Glocknertreck zählt der „Große Tauerntreck” zu den absoluten Highlights im Nationalparkgebiet. Dieser spektakuläre Treck geht über drei Tage, beginnt in Matrei und wird ebenfalls von Packpferden begleitet. Auf Saumpfaden und Knappenwegen führt diese herrliche Wanderung durch die schönsten Hochgebirgslandschaften Tirols. Übernachtet wird einmal im Zeltlager und einmal auf der 2.608 Meter hoch gelegenen Badener Hütte. Am dritten Tag führt nach der Überquerung des Lobbentörls der Abstieg am legendären Bergsee „Auge Gottes” vorbei und entlang des Wasserschaupfades Innergschlöss zu einem der schönsten Talabschlüsse der Ostalpen. Ein unvergessliches Erlebnis! Matrei bietet rund um den Großen Tauerntreck auch einwöchige All-Inclusive-Pauschalen in allen Unterkunftskategorien an.

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