
Das Pfleggerichtshaus Schloss Anras, an der Pustertaler Höhenstraße gelegen, ist nach Schloss Bruck eines der kulturgeschichtlich bedeutendsten profanen Baudenkmäler in Osttirol. Das Pfleghaus war einst Sommerresidenz der Bischöfe von Brixen, denen auch im Jahre 1236 die weltliche Macht, die Gerichtsbarkeit von Anras bis Obertilliach und bis zur Lienzer Klause verliehen wurde.
1803 Auflösung der Gerichtes Anras. Das Schloss wurde 1991 von der Messerschmitt-Stiftung gekauft und unter Beratung der Bundesdenkmalsamtes vorzüglich restauriert.
Geschichtsbezogen wurde vom Land Tirol ein Gerichtsmuseum mit Strafvollzugsausstellung von 1499 bis heute eingerichtet. Weiteres bietet das Haus exklusive Sonderausstellungen von bekannten Künstlern, sowie eine Fotoausstellung Land und Leute Bergleben im vergangenen Jahrhundert.

