
Gsies und Innervillgraten sind seit Zeiten ihrer Besiedelung durch vielfältige Kontakte über die Jöcher verbunden.
Nach dem 1. Weltkrieg wurde Gsies (Südtirol) zu Italien zugewiesen worden. Grenzüberschreitend sind die Wanderungen „Über die Jöcher“. Auf drei Lehrpfaden informieren Tafeln über alte Geschichten um Brauchtum, Tradition , Bewirtschaftung und Schmuggler in den vergangenen Jahrzehnten.
Drei themenbezogene Naturlehrpfade mit Informationstafeln über alte Geschichten und Fotos:
Bewirtschaftungs-Steig: Das bäuerliche Brauchtum mit Almen, Bergmahd, Heuziehen, Vieh, Sennerinnen und Hirten sind hier bildlich dargestellt. Dieser Weg hat folgende Route: Unterstalleralm – Schwarzsee – Gsieser Lenke über das Pfoital nach St. Magdalena ins Gsiesertal (Südtirol)
Schmuggler-Steig: Historisches, Schmuggeln von Villgraten ins Gsies, die Schmuggler und die Zöllner stehen hier im Vordergrund. Die Route verläuft folgendermaßen: Kalkstein – Roßtal – Kalksteiner Jöchl über Tscharniert nach St. Magdalena ins Gsiesertal(Südtirol)
Brauchtum und Traditions-Steig: Hier geht es um die Gsieser Drechsler, Heilkräuter, Unwetter, Kirchtag, Butter und Käse, also quer durch über folgende Route: Kalkstein – Alfenalm – Gruber Lenke über das Verselltal nach St. Martin ins Gsiesertal(Südtirol)
Wanderbus:
In den Monaten Juli – August bis Mitte September, verkehrt dreimal in der Woche ein Wanderbus zwischen dem Villgraten- und Gsiesertal. Das Villgratental ist bekannt für seine Vielfältigkeit an Wanderwegen jeden Schwierigkeitsgrades. Alle Wanderwege sind mit einer eigenen Beschreibung in der Wanderkarte „Hochpustertal“ enthalten. Die Tourismusverbände Außer- und Innervillgraten erhielten vom Land Tirol, Abt. Sport die Auszeichnung „Bergwege Gütesiegel“ zum fünften male zuerkannt.