Das Defereggental in Osttirol ist ein Diamant im Nationalpark Hohe Tauern und bildet mit seinen drei Gemeinden Hopfgarten, St. Veit und St. Jakob eine der bekanntesten Urlaubsregionen Österreichs.

Die Feriendestination nördlich der Deferegger Alpen ist stolz auf ihre intakte, unberührte Naturlandschaft fernab vom Massentourismus: hier sieht man den Steinadler jagen, genießt frische Alm-Buttermilch und lässt sich von den ursprünglichen und herzhaften Gastgebern am Südbalkon der Alpen verwöhnen.
Das Defereggental wartet mit vielen Besonderheiten auf: speziell die Jagdhausalmen sind unvergleichlich, sind sie doch die ältesten Zeugen bäuerlicher Bewirtschaftung in dieser Alpenregion. Die aus Stein gebauten Hütten wurden im 13. Jahrhundert erstmals erwähnt und sind damit das älteste Almhütten-Ensemble Österreichs. Im Talinneren erstrecken sich herrliche Zirbenwälder. Unter ihnen ist der Oberhauser Zirbenwald der berühmteste; er ist der größte geschlossene Zirbenwald der Ostalpen. Die Besonderheiten des Tales, der Menschen und ihrer Kultur lässt man sich am besten von den Nationalpark-Rangern erzählen, die im Sommer laufend Führungen anbieten.

Das Defereggental, ein Seitental des Iseltales, verläuft vom schluchtartigen Eingang bei huben bis Patsch etwa in der Ost-West-Richtung, ab Patsch biegt das Tal nach Nordwesten ab. Dieser Abschnitt mit den Almen Patsch, Oberhaus, Seebach und Jagdhaus ist landschaftlich besonders reizvoll.

Ausgangspunkt ist die Speikbodenhütte auf 2.030 m. Sie erreicht man auf guter Forststraße von St. Veit im Defereggental.

Von der Mittelstation Brunnalm und der Bergstation Mooseralm aus führen leichte bis anspruchsvolle Bergtouren zu den wunderschönsten Gipfeln in den Deferegger Alpen.

Wie ein Gebirgsdorf aus dem Himalaya wirken die Jagdhausalmen im hinteren Defereggental, die aus dem 13. Jahrhundert stammenden Almen stehen auf 2.000 m Seehöhe.

Eine erlebnisreiche Wanderung durch die Schmetterlingswiesen gewährt der "Apolloweg" in Hopfgarten.