Gut erhaltene Mauerreste lassen die stolze Ritterburg aus dem 12. Jahrhundert erahnen.
Am Weg von Stronach nach Dölsach liegt die Ruine Walchenstein. Die einst stolze Festung stand östlich der Schlucht des Dölsacher Baches auf 970 m Seehöhe in Stronach. Zur Zeit der Görzer Grafen diente sie der Sicherung des Weges über den Iselsberg und bildete ein Glied des Burgenkranzes um Lienz.
Walchenstein war einst Sitz von Görzer Ministeralen, dem aus Friaul stammenden Geschlecht der Herren von Walchenstein. Die erste urkundliche Erwähnung fällt in das Jahr 1293. Als Burgherren sind Conrad, Engelbert u. Heinrich v. Walchenstein bekannt. Nach dem Aussterben der Görzer Grafen im Jahr 1500 verlor Walchenstein an Bedeutung, was wohl den beginnenden Zerfall der Burg bedeutete.
Auf Initiative der Gemeinde Iselsberg-Stronach u. der Univ. Innsbruck wurden in den Jahren 1997 - 1999 Sicherungsarbeiten und die Konser- vierung der Mauerreste durchgeführt.
Der Name Walchenstein lebt in unserer Gemeinde im Familiennamen Wallensteiner weiter.