Prägraten war der Pfarre Virgen zugehörig. Eine kleine Kapelle, die vermutlich schon im 12. Jhdt. erbaut wurde und dem Apostel Andreas geweiht war, bestand bereits.
Die im Presbyterium freigelegten gotischen Fresken stammen aus der ersten Hälfte des 15. Jhdt. (um 1430) und zählen zu den reiferen Werken eines einheimischen Malers.
Zu Beginn des 16. Jhdt. wurde die Kapelle vergrößert und im Jahre 1516 geweiht.
In den Jahren 1822/23 wurde es um zwei Joch nach hinten verlängert und auch etwas verbreitert. Dabei erhielt das Gotteshaus viele barocke Zutaten. Die Statuen stammen zum größten Teil vom einheimischen Bildhauer Patterer aus Hopfgarten in Defereggen.
Bei der letzten Vergrößerung im Jahre 1961 schuf der Insbrucker Maler Wilhelm Köberl das barocke Deckengemälde.