Schon im 5. Jhdt. stand auf dem Pfarrbichl eine frühchristliche Kirche. 1204 weihte der Bischof von Pola eine romanische Kirche ein. Sie war einschiffig, mit Fresken geschmückt und wahrscheinlich mit einer Flachdecke versehen. Von diesem Gotteshaus stammen die zwei Portallöwen, die heute noch beim Haupttor stehen.
1430 begann die Görzer Bauhütte mit dem großzügigen Umbau zu einer dreischiffigen gotischen Basilika. Auch sie wurde mit Fresken geschmückt und erhielt unter dem Chor eine Krypta. Der Innsbrucker Bildauer C. Geiger schuf aus dunkelrotem Marmor die Grabplatten für den letzten Görzer Grafen Leonhard II. und für Michael von Wolkenstein-Rodenegg und dessen Gemahlin Barbara von Thun.
1737 zerstörte ein Blitz Turm und Kirchendach. Das Gotteshaus wurde nun barockisiert. Der Hauptaltar ist der prunkvollste Barockaltar Osttirols.
Im 19 Jhdt. wurde die Kirche mit Ausnahme des Chores regotisiert und erhielt bei der letzten Renovierung von 1967 bis 1969 ihr heutiges Aussehen.