Sie wurde wahrscheinlich schom im 13. Jhdt. im romanischen Stil errichtet, wird aber erst 1308 erstmals erwähnt. An der südlichen Außenwand wurde ein spätromanisches Doppelfresko anläßlich der Renovierung 1980 bis 1984 freigelegt.
Im 15 Jhdt. errichtete die Görzer Bauhütte den gotischen Chor.
Im 16 Jhdt. wurde die Kirche auf Initiative und Kosten der Herren von Graben umgebaut und als Begräbniskirche für ihr Geschlecht ausersehen. Mehrere Bildnisgrabsteine derer "von Graben" und "zum Rain" sind in die Wände eingelassen.
Den frühbarocken Hauptaltar zieren gedrehte Säulen un deine überdimensionale St. Michael-Statue von einem nicht identifizierbaren Meraner Meister. Die übrigen Statuen sind zum Großteil dem Lienzer Bildhauer C. Egger zuzuschreiben, einige stammen von Johann Platterer. Eine Besonderheit stellt das Rippengewölbe mit den achtblättrigen Blütensternen dar.