Auch ihr Alter ist nicht bekannt. Wohl aber ist bereits 1187 ein Chuno von Chienburg als Zeuge genannt worden. Später kam die Burg in den Besitz der Salzburger Bischöfe und wurde an Hofleute verliehen. Der Verfall der Burg begann mit dem Brand im Jahre 1579. 1622 wurde sie ganz geräumt.
Heute befindet sich in der Kienburg ein Heu- und Brechelbad, das "Heubad Kienburg".
Die Kienburg (abgeleitet aus dem altdeutschen Wort kühn), ist eine Burgruine in Osttirol am südlichen Rand des Iseltals und liegt zwischen Huben und Sankt Johann im Walde, etwa auf halber Strecke von Lienz nach Matrei auf einer felsigen Anhöhe. Sie befindet sich im Privatbesitz der Familie Stocker. Auf dem 103 Hektar großen Gebiet wird vor allem Forstwirtschaft durch Verpachtung betrieben. Neben der Burgruine auf einem Hügel gibt es noch weitere fünf Gebäude und einen Naturteich. Unter den Gebäuden befindet sich das sogenannte Heubad, eine Wellnesseinrichtung, das von Ferdinand Stocker sen. betrieben wird.